|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
CropEnergies spekulativer Kauf 19.10.2009
BÖRSE am Sonntag
Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "BÖRSE am Sonntag" stufen die Aktie von CropEnergies (ISIN DE000A0LAUP1 / WKN A0LAUP) als spekulativen Kauf ein.
Ein höherer Bioethanolabsatz habe dem Unternehmen im ersten Halbjahr 2009/2010 (bis Ende Februar) einen dynamischen Umsatzzuwachs von 26% auf 184,3 Mio. Euro beschert. Dies sei auf die um 67% auf 294.000 Kubikmeter gestiegene Bioethanolerzeugung zurückzuführen, wozu der 2008 umgesetzte Kapazitätsausbau beigetragen habe. Nach der Übernahme des französischen Alkoholherstellers Ryssen Alcools und der Ausbau des Standortes in Zeitz im Juni sei im Dezember die Inbetriebnahme der Anlage in Wanze in Belgien abgeschlossen worden, in der jetzt jährlich bis zu 300.000 Kubikmeter Bioethanol produziert werden könnten.
Die jährliche Produktionskapazität sei damit auf über 700.000 Kubikmeter fast verdreifacht worden. Erste Erfolge der Erweiterung scheinen sich nun einzustellen, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag".
Das gelte auch für die Erträge, obwohl im ersten Halbjahr beim operativen Ergebnis sowie unter dem Strich Verluste angefallen seien: Nach einem operativen Gewinn im Vorjahreszeitraum von 6,8 Mio. Euro sei jetzt ein Verlust von 0,9 Mio. Euro entstanden. Nach Steuern habe sich der Fehlbetrag auf fast 2 Mio. Euro belaufen, nach einem Gewinn von 5,8 Mio. Euro zuvor. Bedenke man, dass die Abschreibungen infolge der getätigten Investitionen von 4,7 auf 8,3 Mio. Euro stark gestiegen seien, relativiere sich das Abrutschen in die Verlustzone jedoch.
Darüber hinaus hätten die Kosten für die Inbetriebnahme der Anlage in Wanze deutlich ins Kontor geschlagen. An diesem Standort seien im zweiten Quartal aber erste Produktivitätsfortschritte festzustellen gewesen, was sich insgesamt positiv auf die Konzernzahlen ausgewirkt habe. Nach einem operativen Verlust von 3,2 Mio. Euro im ersten Quartal, habe CropEnergies mit 2,4 Mio. Euro jetzt wieder schwarze Zahlen geschrieben.
Die Tendenz zeige also aufwärts, was sich auch bei den Prognosen bemerkbar mache. CropEnergies gehe für das zweite Halbjahr von einer Fortsetzung des Wachstums aus. Als Folge der planmäßig umgesetzten Expansion und des erwarteten Nachfrageanstiegs nach Bioethanol in Europa sollten Produktions- und Absatzmengen nach Unternehmensangaben deutlich über den Vorjahreswerten liegen. Der Konzern rechne daher mit einer deutlichen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Außerdem erwarte man weitere Fortschritte in der Produktivität und somit eine spürbare Verbesserung des operativen Ergebnisses. Für 2010/2011 seien dann weitere Zuwächse vorgesehen.
Innovativ und gut positioniert seien zwei Attribute von CropEnergies, mit denen es gelingen sollte, vom Marktwachstum für Bioethanol in Europa zu profitieren. Die Chancen dafür stünden gut, gelte es doch Alternativen zu fossilen Energieträgern zu finden. Investoren, die an eine Zukunft von Bioethanol und dessen Wachstumschancen glauben würden, könnten also mit CropEnergies richtig liegen. Das Unternehmen sei darüber hinaus solide finanziert und besitze mit der Muttergesellschaft Südzucker einen starken Rückhalt, um die Technologie- und Kostenführerschaft weiter auszubauen. Außerdem scheine nun fundamental die Kapazitätsausweitung Früchte zu tragen, wie man an der Entwicklung im zweiten Quartal feststellen könne.
Deshalb scheinen auch die Investoren wieder verstärkt zuzugreifen, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag". Möglicherweise würden sie sogar wieder nachhaltig auf CropEnergies abfahren. Die jüngsten Kursgewinne könnten zudem aus charttechnischer Sicht interessant sein, sollte der jüngste Versuch, die Handelsspanne der letzten Monate nach oben aufzulösen, tatsächlich gelingen.
Entsprechend könnten nach Ansicht der Experten der "BÖRSE am Sonntag" nach einem Überschreiten der Hürden bei 3,36 und 3,44 Euro spekulative Käufe der Aktie von CropEnergies in Erwägung gezogen werden, die zunächst Potenzial bis 3,78 Euro eröffnen. Werde auch diese Marke genommen, könnten mittelfristig die Widerstände bei 4,35 und 5,14 Euro in den Fokus rücken. (Ausgabe 42 vom 18.10.2009) (19.10.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|