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GfK halten 16.10.2009
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von GfK (ISIN DE0005875306 / WKN 587530) unverändert mit "halten" ein.
GfK habe sich im Einklang mit den Analysten-Erwartungen unverändert zuversichtlich gezeigt, die Guidance für das Gesamtjahr (Umsatz nahe des Vorjahres, Marge des angepassten operativen Ergebnis 10%) zu erreichen. Die Margenentwicklung werde unverändert zwischen den einzelnen Segmenten unterschiedlich sein. Im Bereich Retail & Technology sollte die Rendite nach Auffassung der Analysten vom Bankhaus Lampe auch auf Jahressicht wie in der ersten Jahreshälfte bei 25% liegen. Die Treiber für dieses Geschäft seien unverändert zahlreiche Produktinnovationen, welche die Hersteller zwingen würden, auf relevante Marktforschungsdaten zurückzugreifen, um die Fehlallokation von Mitteln zu vermeiden.
Das Geschäft mit der Automobilindustrie verlaufe unverändert wenig dynamisch. Zu berücksichtigen sei, dass GfK in den zurückliegenden Monaten im Geschäft mit dieser Branche zwar Verträge verloren habe, aber keinen Kunden. Zu beachten sei auch, dass die Wettbewerber keinen der verlorenen Verträge in die Bücher hätten nehmen können.
Das Programm BISS verstehe sich nicht als reines Kostensenkungs- sondern als Effizienzsteigerungsprogramm, um den Konzern stromlinienförmiger aufzustellen und damit besser zu positionieren. GfK habe aktuell unverändert die Erwartung bestätigt, ab 2012 jährlich ein um 40 Mio. Euro höheres Ergebnis ausweisen zu können. Die Gesellschaft habe bei der Vorlage der Halbjahreszahlen diese Guidance noch von 30 Mio. Euro auf 40 Mio. Euro erhöht.
Das strategische Ziel sei es unverändert, in jedem Land mindestens die Nummer drei zu werden. Hier zeige die Matrix, dass GfK in einzelnen Ländern vor allem in Nordamerika und in China Wachstumsoptionen habe. Innerhalb der einzelnen Geschäftssegmente gelte dies vor allem für den Bereich Custom Research, da GfK im Bereich Retail and Technology in den bedeutendsten 20 Ländern 18mal Marktführer und zweimal die Nummer zwei sei. Auf der Akquisitionsseite erwarte man, dass GfK auch künftig vor allem kleinere Gesellschaften mit Spezial Know-how kaufen werde, die in ihren speziellen Märken über eine signifikante Marktposition verfügen würden.
Der GfK-Verein wird nach Erachten der Analysten vom Bankhaus Lampe auch künftig Großaktionär bleiben, würde jedoch ihres Erachtens eine Verwässerung über Kapitalmaßnahmen und damit auch eine Position von weniger als 50% am Grundkapital akzeptieren. Aktive Aktienverkäufe des Großaktionärs würden sie jedoch nicht erwarten, sodass nicht von einem share overhang gesprochen werden könne. Kapitalmaßnahmen stünden ihres Erachtens aktuell nicht auf der Agenda.
Mit der letzten Kursentwicklung seit der Publikation der Halbjahreszahlen habe GfK seine Underperformance zum Markt wettgemacht. Die Analysten würden die GfK-Aktie unverändert positiv als interessante mittelfristige Anlagemöglichkeit sehen.
Die "halten"-Empfehlung der Analysten vom Bankhaus Lampe für die GfK-Aktie hat jedoch Bestand, da kurzfristig die Visibilität für den Geschäftsverlauf noch begrenzt hoch ist. Das Kursziel werde von 21,00 Euro auf 23,00 Euro erhöht. (Analyse vom 16.10.2009) (16.10.2009/ac/a/nw)
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