|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
alstria office REIT verkaufen 14.09.2009
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die alstria office REIT-Aktie (ISIN DE000A0LD2U1 / WKN A0LD2U) von "halten" auf "verkaufen" herab.
Das Unternehmen habe die Zahlen für das erste Halbjahr 2009 veröffentlicht. Die operativen Zahlen des Unternehmens seien in-line, die Kosten hätten durch verschiedene Optimierungsmaßnahmen reduziert werden können. Die Mieteinnahmen seien leicht (51,6 Mio. EUR; Vj.: 49,6 Mio. EUR) gewachsen, was auf die ganzjährige Konsolidierung von Objekten zurückzuführen sei. Die Kostensituation habe sich von 6,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,4 Mio. EUR verbessert. Vor allem die Verwaltungskosten hätten um knapp um 25% gesenkt werden können.
Finanzierungsseitig könne das Unternehmen auf einen durchschnittlichen Zins von 4,4% zurückgreifen. Die Analysten würden hier kurzfristig höhere Zinsen erwarten, vor allem wegen weiteren Wertberichtigungen auf das Immobilienportfolio und eine damit einhergehende Steigerung des Loan-To-Values von nun 59% auf über 60%, was mit einer um 50 BPs höheren Marge auf den Kredit einhergehe.
Zum Halbjahr habe sich der FFO auf 16,2 Mio. EUR und damit innerhalb der Erwartungen belaufen. Zwischen dem ersten und zweiten Quartal habe der FFO stabil gehalten werden können. Durch negative Bewertungsergebnisse von -15,1 Mio. EUR (Vj.: -29,8 Mio. EUR), hervorgerufen durch eine höhere Grunderwerbssteuer (bereits in Q1) und einigen aktivierten mieterbezogenen Leistungen, habe kein positives Nachsteuerergebnis gezeigt werden können. Die Guidance für das Gesamtjahr sei bestätigt worden. Man erwarte einen Umsatz von 103 Mio. EUR, bei einem FFO von 32 Mio. EUR.
In ihren Modellen würden die Analysten davon ausgehen, dass das Unternehmen diesen Zielwert erreichen werde. Ferner würden sie davon ausgehen, dass bis zum Jahresende die Mieten leicht unter Druck geraten würden. Dies werde ihres Erachtens für das Immobilienportfolio weiteren Wertberichtigungsbedarf erzeugen, was für das Gesamtjahr eine Belastung von insgesamt 90 Mio. EUR bedeute.
Folgende positive und negative Effekte sollten beachtet werden: Bisher 70% der in 2009 auslaufenden Mietverträge seien verlängert worden. Die Prognose sei bisher bestätigt worden. Die Analysten würden weitere Wertberichtigungen erwarten. Ein weiterer Anstieg des LTV und der Kreditzinsen sei wahrscheinlich.
In den vergangenen Wochen habe die Aktie eine gute Kursentwicklung aufgezeigt, nicht zuletzt sei dies durch eine Immobilientransaktion in Höhe von 15,5 Mio. EUR bedingt gewesen. Nach Erachten der Analysten sei das Unternehmen mit dem aktuellen Kurs zu hoch bewertet.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die alstria office REIT-Aktie damit von "halten" auf "verkaufen" zurück. Das Kursziel werde von 5,50 EUR auf 7,50 EUR erhöht. (Analyse vom 14.09.2009) (14.09.2009/ac/a/nw)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|