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510300 |
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ADVA bei Rücksetzern kaufen 28.08.2009
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von ADVA (ISIN DE0005103006 / WKN 510300) bei Rücksetzern weiter kaufenswert.
Seit einigen Quartalen überzeuge der Anbieter von Optical- und Ehernet-Transportlösungen mit guten Umsätzen und vernünftigen Ergebnissen. Immer öfter gelinge es Vorstandschef Brian Protiva die eigenen Erwartungen zu übertreffen. Das Unternehmen kommuniziere inzwischen konservativ und überrasche die Märkte mit einem Übertreffen der Ziele. Wie Protiva den Experten im Hintergrundgespräch mitteile, könnte sich dieser Trend weiter fortsetzen. Für das laufende dritte Quartal erwarte der CEO einen Umsatz zwischen 52 und 57 Millionen Euro sowie eine Proforma EBIT-Marge zwischen minus zwei und plus drei Prozent. Die Experten würden davon ausgehen, dass die Firma zumindest die obere Bandbreite erreiche und auch die Periode mit einer positiven Marge abschließe.
Laut dem Firmenchef würden sich Anzeichen einer Verbesserung der Lage mehren. Bereits im 2. Quartal sei der Umsatz in europäischen Gefilden gewachsen, und es zeige sich starke Nachfrage durch die Netzbetreiber. "Die großen Netzbetreiber in Europa investieren wieder mehr. Der Durchbruch von neuen Breitband- und Video-Diensten erfordert hohen Ausgaben in die Infrastruktur", sage Protiva. Davon profitiere ADVA. In der Zukunft vermutlich noch stärker als bisher. Die Münchener würden auch von der Pleite Nortels profitieren. Gut eine Hand voll Kunden habe die Firma nach dem Aus der Kanadier gewonnen.
Allmählich komme auch das margenstärkere Geschäft mit Firmenkunden wieder ins Laufen. "Diese Klientel hat in den letzten neun bis 15 Monaten kaum investiert. Wir spüren an dieser Stelle eine viel bessere Nachfrage, da diese Kunden wieder investieren müssen aufgrund des Datenhungers im Internet". Kämen die Firmenkunden wieder stärker ins Geschäft zurück, würde dies den Umsatz vor allem in Amerika wieder anziehen lassen. Hohes Wachstumspotenzial bestehe im asiatischen Markt. Um dort vorwärts zu kommen, könnte eine Vertriebspartnerschaft mit einem asiatischen Hersteller vereinbart werden. "Wir führen diesbezüglich viel versprechende Gespräche. Nicht nur auf Basis der Region Asien, sondern global."
Das Beste am Comeback der Firmenkunden sei jedoch, dass ADVA mit einem Umsatzsprung dieser Gruppe den Turbo zünde. "Bei einer weiteren Umsatzsteigerung haben wir einen starken Gewinnhebel", betone der CEO. Überspringe der Umsatz die Marke von 60 Millionen Euro, dürfte nach Erachten der Experten die Gesellschaft operativ gut drei Millionen Euro verdienen. Schon im vierten Quartal könnte diese Erlösmarke erreicht werden. Für das Gesamtjahr würden sie Umsätze von circa 230 Millionen Euro und ein Proforma EBIT von etwa zwei Millionen Euro erwarten.
Die Marge sei natürlich noch sehr dünn. "Wir müssen deutlich profitabler werden. Das ist unser Ziel für das Jahr 2010", kündige der CEO an. Protiva halte eine Rückkehr zu einstigen Bruttomargen von über 45 Prozent für möglich. Allerdings noch nicht im kommenden Jahr. Die Proforma EBIT-Marge solle mittelfristig wieder auf über zehn Prozent steigen. Die Differenz zwischen Proforma EBIT und berichtetes EBIT werde zudem immer geringer, da die Abschreibungen stets sinken würden. Unterstelle man einen Umsatz von mehr als einer Viertelmilliarde Euro, könnte ADVA mittelfristig ein EBIT von circa 25 Millionen Euro einfahren. Diese Zahlen würden heute natürlich noch weit entfernt wirken.
Aber was Protiva und sein rund 1000 Mann Team bei den Margen noch vor sich hätten, hätten sie bereits beim Cashflow prima gezeigt. Die Firma sei nämlich fit wie ein Turnschuh. Das zeige die Kapitalflussrechnung. In den ersten sechs Monaten habe sich der operative Cashflow auf 16 Millionen Euro fast verdreifacht. Diese wichtige Kennzahl dürfte im Gesamtjahr nach Einschätzung der Experten bei circa 25 Millionen Euro landen. Abzüglich Investitionen würden sie mit einem Free Cashflow zwischen zehn und 15 Millionen Euro rechnen. Der starke Cashflow schlage sich positiv in der Bilanz wider. ADVA horte Cash von über 50 Millionen Euro. Abzüglich Bankschulden betrage die Nettoliquidität mehr als 17 Millionen Euro.
ADVA sei back on track. Die Bilanz sei gesund. Der Buchwert liege bei 100 Millionen Euro. Bei einem Aktienkurs von 2,10 würden die rund 46 Millionen Aktien einen Börsenwert von 97 Millionen Euro repräsentieren. Das sei trotz der jüngsten Kurssteigerung nicht teuer. Gut ein Fünftel der Kapitalisierung sei zudem in Cash unterfüttert. Gelinge Protiva der in Aussicht gestellte Ergebnisswing, habe das Papier massives Potenzial und könnte mittelfristig sogar wieder eine Rückkehr in den TecDAX feiern. Die Empfehlung der Experten im Juni zwischen 1,30 und 1,40 Euro Kauflimits zu platzieren, zahle sich prächtig aus.
Gemäß den Experten von "TradeCentre.de" ist ihr Altfavorit, die Aktie von ADVA, bei Rücksetzern weiter kaufenswert (Analyse vom 28.08.2009) (28.08.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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