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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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0,080 € |
-0,0040 € |
-5,00 % |
22.04/21:55 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0JQ5U3 |
A0JQ5U |
- € |
- € |
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Manz Automation halten 17.08.2009
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Manz Automation-Aktie (ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U) von "verkaufen" auf "halten" herauf.
Die Zahlen zum 2. Quartal hätten bei Manz Automation wie folgt ausgesehen: Umsatz: 28,3 Mio. EUR (Vj.: 101,6 Mio. EUR), EBIT: -12,6 Mio. EUR (Vj: 12,0 Mio. EUR), und Periodenüberschuss: -9,3 Mio. EUR (Vj.: 8,7 Mio. EUR).
Die Zahlen zum Halbjahr seien unter den Erwartungen der Analysten ausgefallen. Sie hätten mit einem Umsatz in Höhe von 32,5 Mio. EUR und einem EBIT in Höhe von -10,8 Mio. EUR gerechnet. Hintergrund dieser schwachen Entwicklung sei die schwache Entwicklung des Photovoltaikmarktes. Dabei seien alle geplanten Neu- und Erweiterungsinvestitionen der Kunden gestoppt worden. Besonders mache dem Unternehmen die Abhängigkeit von Applied Materials zu schaffen, die ein Großteil der bereits bestellten Anlagen aktuell nicht abnehmen wolle. Diese Verzögerung betreffe nach Erachten der Analysten fast 50% des Orderbuches in Höhe von 87,5 Mio. EUR. Wann diese Orders abgerufen würden, lasse sich aktuell nicht sagen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich dies noch hinziehen könne.
Erste Silberstreifen seien am Horizont zu erkennen. So scheine das LCD-Geschäft halbwegs gut zu laufen. Die Tochter Intech, in der dieses Geschäft gebündelt sei, sei bereits wieder voll ausgelastet. Hier sollten Verluste, die im 1. Halbjahr angefallen seien, im Gesamtjahr ausgeglichen werden. Um der aktuellen Situation Herr zu werden, habe das Management die Organisation bereits gestrafft. Darunter würden Kurzarbeit und Einsparungen in den Overhead-Kosten zählen. Im weiteren Jahresverlauf sollten weitere Einsparungen erfolgen, wie die Neuverhandlung mit Lieferanten oder Redesign der Maschinen. Eine genaue numerische Angabe fehle hier aber.
Das Unternehmen gehe zwar davon aus, dass die bisherige Guidance (Break-even beim EBIT) noch erreicht werden könne, sehe dieses Szenario selbst aber als unwahrscheinlich an. In diesem Zusammenhang würden die Analysten ihre Gewinnschätzungen für dieses und kommendes Jahr reduzieren.
Bilanzseitig sei das Unternehmen noch gut aufgestellt. So entspreche die Eigenkapitalquote knapp 77% der Bilanzsumme und die Netto-Cash-Position sei mit mehr als 10 Mio. EUR geringer als in den vergangenen Quartalen, aber dennoch vorteilhaft.
Nach Erachten der Analysten sei das Unternehmen mit seinen Produkten gut aufgestellt. Ferner würden sie die Strategie, weiter in Forschung & Entwicklung trotz der Krise zu investieren, als langfristig vorteilhaft ansehen.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Manz Automation-Aktie von "verkaufen" auf "halten" hoch. Das Kursziel werde von 37 auf 44 EUR erhöht. (Analyse vom 17.08.2009) (17.08.2009/ac/a/nw)
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