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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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0,080 € |
-0,0040 € |
-5,00 % |
22.04/21:55 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0JQ5U3 |
A0JQ5U |
- € |
- € |
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Manz Automation verkaufen 07.08.2009
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Manz Automation-Aktie (ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U) unverändert mit dem Rating "verkaufen" ein.
Am 11. August werde das Unternehmen die Zahlen für das zweite Quartal melden. Das zweite Quartal sollte ähnlich schwach ausgefallen sein, wie das erste Quartal. Hintergrund sei hier weiterhin die Zurückhaltung der Kunden, die bestellten Anlagen termingerecht abzunehmen. Auf der Kostenseite sollte man einige Einsparungen bei den Personalkosten aufzuweisen haben. Insgesamt werde dies aber nicht ausreichen, um im zweiten Quartal, wie auch auf Halbjahresbasis ein positives EBIT zeigen zu können.
Der Auftragseingang werde auch im zweiten Quartal schwach ausgefallen sein, da die Nachfrage nach Equipment wegen des verlangsamten Ausbaus der Produktionskapazitäten in der Photovoltaik im Jahresverlauf unter Druck geraten sei. Es bleibe abzuwarten, wann sich dieser erhole. Die Analysten würden davon ausgehen, dass dies Ende 2009 der Fall sein könnte, da es bei einem weiteren Anstieg des Absatzes von Solarzellen und -modulen zu einem weiteren Ausbau der Kapazitäten kommen müsse. Wolle man Ende 2010/ Anfang 2011 diese Produktionskapazitäten haben, müsse man bis Ende 2009 die Orders aufgeben.
Mittelfristig könnte sich Manz Automation als Equipmentlieferant für die Auto-Batterien-Herstellung etablieren. Dies scheine den Analysten aktuell aber noch zu ungenau definiert zu sein.
Bei Manz Automation sollte man beachten, ob es eine detaillierte Guidance für das Gesamtjahr gebe und welche Maßnahmen man implementieren werde, um wieder profitabel zu arbeiten.
Für das Gesamtjahr gehe das Unternehmen bisher von einem Break-Even auf EBIT-Ebene aus. Nach Erachten der Analysten sei dies möglich.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass das zweite Quartal umsatzseitig in diesem Jahr das schwächste sein sollte und in den kommenden Quartalen eine leicht bessere Entwicklung zu sehen sein sollte. Dies werde sich aber nur bedingt auf das Ergebnisniveau niederschlagen.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe sehen ein Investment in die Manz Automation-Aktie als verfrüht an. Das Kursziel werde von 30 auf 37 EUR erhöht. (Analyse vom 07.08.2009) (07.08.2009/ac/a/nw)
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