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HanseYachts stürmische See


28.07.2009
Smart Investor

Wolfratshausen (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten von "Smart Investor" befindet sich die Aktie von HanseYachts (ISIN DE000A0KF6M8 / WKN A0KF6M) auf stürmischer See.

Parallel zum bisher vorläufigen Höhepunkt der Finanzkrise im vergangenen Herbst seien dem Hersteller von Segel- und Motoryachten die Bestellungen gleich reihenweise weggebrochen. Der Vorstand um Konzernchef und Großaktionär Michael Peter Schmidt habe als Reaktion auf die Auftragsflaute ein weit reichendes, für die Mitarbeiter äußerst schmerzhaftes Kostensenkungsprogramm beschlossen. Dieses habe u.a. den Abbau von ca. 300 Arbeitsplätzen im Konzern, Kurzarbeit und eine drastische Reduzierung der Lagerbestände vorgesehen. Angesichts eines sich abzeichnenden Umsatzeinbruchs von über 50% im aktuellen Geschäftsjahr 2008/09 sei das Sparprogramm jedoch ohne Alternative gewesen.

Mit Vorlage der Neunmonatszahlen - das aktuelle Geschäftsjahr ende im Juli - habe sich das Unternehmen erstmals vorsichtig optimistisch gezeigt. So habe im dritten Quartal der EBIT-Verlust auf 2,9 Mio. EUR eingedämmt werden können. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr habe HanseYachts noch über ein operatives Minus von knapp 10 Mio. EUR berichten müssen. Auch der Cashflow sei nach einem desaströsen ersten Halbjahr im dritten Quartal mit 4,3 Mio. EUR signifikant positiv ausgefallen. Für das im Juli zu Ende gehende vierte Quartal stelle der Vorstand sogar ein leicht positives EBIT in Aussicht.


Anders als viele der zumeist kleineren Wettbewerber könne HanseYachts weiterhin auf stabile Bilanzrelationen verweisen. Zum Quartalsende im April habe die Eigenkapitalquote einen mehr als komfortablen Wert von 71% erreicht, Bankguthaben und finanzielle Verbindlichkeiten hätten sich in etwa die Waage gehalten. Derzeit fertige der Konzern nur Boote, für die bereits ein Käufer feststehe oder die auf den wichtigen Herbstmessen präsentiert werden sollten. Lagerbedingte Abverkäufe zu Discountpreisen wolle man so auch in Zukunft vermeiden.

Die Rezession habe auch HanseYachts schwer getroffen. Der Umsatzrückgang sei dramatisch und solle ebenso wie die desolate Verfassung des Bootmarktes, der zwischenzeitlich praktisch zum Erliegen gekommen sei, keineswegs relativiert werden. Allerdings kämen die Greifswalder doch deutlich besser als viele Konkurrenten durch diese stürmische Zeit. Die Strategie, gerade jetzt weitere bekannte Marken zu günstigen Konditionen zu akquirieren, sollte sich längerfristig auszahlen. Zudem würden die Kapazitätsanpassungen erst in den nächsten Quartalen ihre volle Wirkung entfalten.

Bei einer Stabilisierung des konjunkturellen Umfelds ist daher bei der Aktie von HanseYachts im nächsten Geschäftsjahr eine Rückkehr in die Gewinnzone zu erwarten, so die Experten von "Smart Investor". (Ausgabe 08) (28.07.2009/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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