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LUDWIG BECK halten 23.07.2009
GSC Research
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von GSC Research, Klaus Kränzle, stuft die Aktien von LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) von "verkaufen" auf "halten" herauf.
LUDWIG BECK habe am 21. Juli die Zahlen für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2009 veröffentlicht. Demnach habe LUDWIG BECK den Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer) um 1,1 Prozent auf 37,2 (Vj. 36,8) Mio. Euro gesteigert. Der Nettorohertrag (Umsatz minus Materialkosten) habe sich im Zuge eines mit 19,0 (19,2) Mio. Euro nahezu unveränderten Materialaufwandes überproportional um 3,5 Prozent auf 18,2 (17,6) Mio. Euro verbessert, was einer um etwas mehr als einen Punkt verbesserten Marge von 49,0 (47,9) Prozent entsprochen habe.
Da auch die anderen Aufwandspositionen wie (z.B. der Personalaufwand mit 8,4/Vj. 8,3 Mio. Euro) kaum über dem Vorjahresansatz gelegen hätten, habe sich das operative Ergebnis (EBIT) um fast ein Drittel deutlich auf 1,7 (1,3) Mio. Euro verbessert. Insgesamt würden sich die operativen Zahlen für das erste Halbjahr vollends im Einklang mit den im Vergleich zur Branche relativ optimistischen Analystenschätzungen für das gesamte Geschäftsjahr 2009 befinden. Diesen Sachverhalt würden die Analysten in Anbetracht der nach wie vor schwierigen Einzelhandelskonjunktur als sehr erfreulich werten.
Der Jahresüberschuss nach Steuern und Anteilen Dritter sei hingegen von einem mit der Übernahme der Aktienmehrheit durch INTRO verbundenen Sondereffekt gekennzeichnet gewesen. Gemäß der deutschen Steuergesetzgebung seien in diesem Zusammenhang die noch vorhandenen Verlustvorträge auf Körperschafts- und Gewerbesteuer verfallen und hätten abgeschrieben werden müssen. Diese Abschreibung in Höhe von 1,7 Mio. Euro sei im Einklang mit den IFRS-Regularien im Steueraufwand verbucht worden, der somit insgesamt 1,9 Mio. Euro betragen habe (Vorjahr nahezu null).
Der Fehlbetrag nach Steuern habe sich somit im ersten Halbjahr auf minus 1,8 (-0,4) Mio. Euro vergrößert. Ohne den Sondereffekt wäre das Nachsteuerergebnis nahezu ausgeglichen gewesen. Insofern würden die Analysten den jetzt ausgewiesenen Verlust auf Halbjahresebene nicht negativ bewerten, da er durch externe und damit von LUDWIG BECK nicht beeinflussbare Faktoren zustande gekommen sei. Operativ hätten die Zahlen für das erste Halbjahr die Analysten vollends überzeugt.
LUDWIG BECK habe auf operativer Ebene gute Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2009 gemeldet. Der Rückgang des Jahresüberschusses sei lediglich einem nicht operativen Steuereffekt geschuldet gewesen. Hier habe LUDWIG BECK wegen der Mehrheitsübernahme der Anteile durch die INTRO-Verwaltungs GmbH latente Steuern auf noch vorhandene Verlustvorträge abschreiben müssen.
Demnach gelinge es LUDWIG BECK im operativen Geschäft weiterhin, sich von der allgemein schwierigen Entwicklung im Einzelhandel abzukoppeln und eine eigene Firmenkonjunktur zu schaffen. Dazu würden unter anderem auch innovative Konzepte wie die eines persönlichen Shopping-Services für Kunden beitragen. Die Analysten würden deshalb ihre Schätzungen beibehalten. Diese würden bei stagnierenden bis rückläufigen Branchenumsätzen für LUDWIG BECK leichte Umsatz- und Gewinnsteigerungen vorsehen. Die Analysten hätten lediglich den genannten steuerlichen Sondereffekt in 2009 in ihre Schätzung eingearbeitet.
Vor dem Hintergrund eines aus kapitalmarkttechnischen Gründen erhöhten Kurszieles ändern die Analysten von GSC Research ihre Empfehlung für die Aktien von LUDWIG BECK von "verkaufen" auf "halten". Auf Sicht von zwölf Monaten würden sie ihr Kursziel von 11,30 EUR auf 12,80 EUR erhöhen. (Analyse vom 23.07.2009) (23.07.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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