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ESCADA meiden 23.06.2009
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die Aktie von ESCADA (ISIN DE0005692107 / WKN 569210) unbedingt zu meiden.
Der Luxusmodekonzern habe am Montag seine Halbjahreszahlen vorgelegt, die es in sich gehabt hätten. Der Umsatz sei um knapp ein Viertel auf 151 Mio. Euro eingebrochen, während sich der Halbjahresverlust auf knapp 92 Mio. Euro addiert habe. Mitverantwortlich dafür seien Abschreibungen in Höhe von 55 Mio. Euro gewesen, die im Zuge der Trennung von den Problemtöchtern Primera aufgelaufen seien.
Das Eigenkapital sei nun mit 17 Mio. Euro negativ. Gleichzeitig sei die Nettoverschuldung um 10 auf 187,6 Mio. Euro gestiegen. Damit werde die Luft nun dünn. Der vom Vorstand erarbeitete Rettungsplan sehe eine Kapitalaufstockung um 30 Mio. Euro vor. Parallel dazu sollten Gespräche mit den Gläubigern geführt werden. Knackpunkt dabei sei, dass die Gläubiger auf einen "signifikanten Anteil" ihrer Gelder verzichten sollten. Darüber hinaus sehe ESCADA ein internes Einsparpotenzial in Höhe von 22 Mio. Euro.
Die Lage sei ernst. Selbst ESCADA gebe nun zu, dass eine Insolvenz nur dann noch abzuwenden sei, wenn alle eingeleiteten Rettungsmaßnahmen parallel Wirkung zeigen würden.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten die Aktie von ESCADA unbedingt zu meiden. (Ausgabe 91 vom 23.06.2009) (23.06.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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