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elexis kaufen 22.06.2009
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die elexis-Aktie (ISIN DE0005085005 / WKN 508500) zu kaufen.
In Krisenzeiten sei ein Management mit Sanierungs- und Restrukturierungserfahrung von Vorteil. Mit Vorstandschef Siegfried Koepp habe die elexis AG einen entsprechenden Manager, der das Unternehmen um die Jahrtausendwende vor dem Aus bewahrt und die Firma auf Fitness getrimmt habe. Die jetzigen Maßnahmen seien entsprechend. Koepp halte nicht besonders viel von Kurzarbeit und soften Restrukturierungsmaßnahmen. "Das kann punktuell helfen, aber wenn die Krise länger dauert und der Aufschwung nur sehr langsam vorangeht - und danach sieht es aus - hilft Ihnen das nicht weiter", so der CEO im Gespräch mit TradeCentre.
"Wer jetzt nicht restrukturiert und das Unternehmen einem geringeren Umsatzniveau anpasst, dem fehlt im kommenden Jahr der Cashflow, um die Restrukturierung zu bezahlen. Sofern keine Erholung in 2010 stattfindet", erkläre Koepp. Nach eigenen Angaben kappe Koepp die Mitarbeiterzahl um 100 Leute auf rund 700. Das solle circa fünf Millionen Euro an Kosten sparen. Weitere 1,5 Millionen Euro sollten durch Kosteneffizienzen eingespart werden.
Der Plan sehe vor, dass elexis bei einem Umsatzrückgang von zehn bis 20 Prozent auf Basis der Einnahmen aus 2008 in Höhe von rund 170 Millionen Euro wieder solide Gewinne einfahren könne. "Für das Jahr 2010 verfolgen wir das Ziel wieder eine zweistellige EBIT-Marge zu erreichen, bei angepasster Struktur und geringeren Erlösen".
Koepp sehe bisher noch keine tragende Bodenbildung für den Maschinenbau und sein Unternehmen. "Wir spüren einen Abschwung in allen Bereichen und Regionen. Eine langsame Verbesserung erwarten wir erst in der zweiten Jahreshälfte 2010". Da elexis als Technologieführer für Fertigungsautomatisierung, Antriebstechnik sowie Qualitätskontrolle Kunden bediene, die diverse Megatrends beackern würden, schlage sich die Gesellschaft weitaus besser als andere Maschinenbauer.
Der momentane Bestellstopp der Kunden werde auch kein Dauerzustand sein und sich irgendwann wieder lösen. "Auf welches Niveau wir dann wieder zurückkehren, ist heute nicht kalkulierbar". Mit einer Innovationsoffensive für neue Produkte solle das Geschäft entsprechend angekurbelt werden. In den letzten Jahren sei viel Geld für neue Produkte investiert worden. Die Investitionen für dieses Jahr beziffere Koepp auf circa 1,5 Millionen Euro, was dem Free Cashflow zugute komme.
Im ersten Quartal sei der Umsatz um über 20 Prozent auf 33,2 Millionen Euro gesunken. Der Auftragseingang sei um ein Viertel zurückgegangen. Das EBIT sei mit 1,4 Millionen Euro und der Nettogewinn mit 0,6 Millionen Euro dennoch positiv gewesen. Im Gesamtjahr könnte der Umsatz um zehn bis 20 Prozent zurückgehen. Auf der Ertragsseite dürfte ein kleiner Gewinn realisierbar sein. Allerdings koste eine Restrukturierung Geld. Inklusive dieser Belastungen seien rote Zahlen unterm Strich nicht auszuschließen.
Für das Jahr 2010 würden die Experten ein Umsatzniveau von 145 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von zehn Prozent unterstellen. Operativ dürfte elexis knapp 15 Millionen Euro verdienen. Abzüglich Zinsen und Steuern würde das einem Überschuss von circa neun Millionen Euro entsprechen. Dies entspreche einem Gewinn je Aktie von einem Euro.
Die 9,2 Millionen Aktien würden einen Börsenwert von 75 Millionen Euro repräsentieren. Das entspreche in etwa dem bilanziellen Eigenkapital der Gesellschaft. Der Buchwert stehe auf gesunden Beinen, da die Bilanz solide sei. Leichen habe Koepp keine im Keller.
Da Investoren das Jahr 2009 zahlentechnisch offensichtlich abgehakt haben und schon auf das Jahr 2010 blicken, sollten Anleger auf das Fitnessprogramm von Koepp setzen und die elexis-Aktie-Aktie kaufen, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 22.06.2009) (22.06.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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