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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A0HN5C6 A0HN5C -   € -   €
 
 
 

Deutsche Wohnen notiert deutlich unter NAV


29.05.2009
GBC AG

Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE000A0HN5C6 / WKN A0HN5C) notiert deutlich unter ihrem NAV, so Felix Gode, Analyst der GBC AG.

Im Geschäftsjahr 2008 habe die Deutsche Wohnen AG ein Ergebnis der Wohnungsbewirtschaftung in Höhe von 147,8 Mio. Euro erwirtschaftet, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9,2% entspreche. Die Wohnungsbewirtschaftung mache dabei den Großteil der Umsatzerlöse aus. Weitere Umsätze seien hauptsächlich auf den nicht zum Kerngeschäft gehörenden Betrieb von Seniorenwohn- und Pflegeanlagen entfallen. Die durchschnittliche Miete habe sich zum 31.12.2008 auf 5,09 Euro pro Quadratmeter belaufen. Damit habe gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 4,1% erreicht werden können.

Das Ergebnis sei in 2008 von Restrukturierungs- und Sonderaufwendungen geprägt gewesen. Im Rahmen der geplanten Verbesserung der Rentabilität sei der Mitarbeiterbestand abgebaut, Geschäftsprozesse zusammengeführt und optimiert sowie das Portfolio bereinigt worden. Insgesamt habe dies zu Einmalaufwendungen in Höhe von 24,1 Mio. Euro geführt. Zudem seien in 2008 Neubewertungen der gehaltenen Immobilien vorgenommen worden, die zu einem nicht liquiditätswirksamen Aufwand in Höhe von 276,5 Mio. Euro geführt hätten. Auch die Marktwertanpassung von Zinsswaps habe das Ergebnis mit 32,2 Mio. Euro belastet.

Entsprechend habe ein Nachsteuerergebnis von -255,9 Mio. Euro ausgewiesen werden müssen. Daran habe auch der Verkauf der nicht zum Kerngeschäft gehörenden AKF-Telekabel TV und Datennetze GmbH, nichts geändert, der einen Ergebnisbeitrag von 16,4 Mio. Euro gebracht habe.


Der größte Unsicherheitsfaktor seien gegenwärtig wohl die zur Zinssicherung eingesetzten Zinsswaps. Das sinkende Zinsniveau könnte zu Bewertungsverlusten bei diesen derivativen Finanzinstrumenten führen, die zwar nicht liquiditätswirksam, aber auch in der Höhe nicht prognostizierbar seien. Schon während des gesamten Jahresverlaufs 2008 hätten hieraus hohe Ergebnisschwankungen resultiert.

Die Bankdarlehen hätten sich zum 30.12.08 auf über 2 Mrd. Euro belaufen. Jedoch habe die Deutsche Wohnen langfristige Kreditverträge abschließen können, die dazu führen würden, dass es in den nächsten drei Jahren nur zu einer Prolongation von Kreditverträgen in Höhe von 160 Mio. Euro, bzw. rund 7,5% des Gesamtkreditbestandes, kommen werde. Zudem hätten bereits in 2008 per Saldo rund 84,3 Mio. Euro Kredite getilgt werden können.

Die Restrukturierung werde in der Folge zu deutlich effizienteren Kostenstrukturen führen und die Cash-Flow Situation weiter verbessern. Damit sollte sich die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells bestätigen, auch wenn der Konzentrationsprozess im Portfolio durch die derzeit schwierigen Veräußerungsbedingungen verzögert werden könnte.

Zum NAV (24,48 Euro) notiert die Deutsche Wohnen-Aktie mit einem Abschlag von über 50%, so die Analysten der GBC AG. (Analyse vom 29.05.2009, GBC Best of SDAX I.2009) (29.05.2009/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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