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DEAG neues Kursziel 29.05.2009
SES Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Jochen Reichert, rät nach wie vor zum Kauf der DEAG-Aktie (ISIN DE0005513907 / WKN 551390).
DEAG habe im abgelaufenen Quartal den Umsatz gegenüber Q1/08 auf EUR 26,3 Mio. nahezu verdoppeln können und habe damit über den Erwartungen von EUR 22 Mio. gelegen. Ohne die gegenüber dem Vorjahresquartal erstmalig konsolidierten Gesellschaften Raymond Gubbay und dem Musikverlag DEAG Music habe das organische Umsatzwachstum bei 49% gelegen. Das EBIT sei gegenüber dem Vorjahrjahreszeitraum um knapp 38% auf EUR 1,1 Mio. (SESe: EUR 0,9 Mio.) gestiegen. Sowohl umsatzseitig als auch ertragsseitig würden die Q1-Ergebnisse zeigen, dass die in 2008 durchgeführten Portfoliobereinigungen und Restrukturierungsmaßnahmen bereits im laufenden Geschäftsjahr zu einem nachhaltigen operativen Turnaround führen sollten.
Im Geschäftsjahr 2008 habe der Umsatz zwar um 39% bzw. EUR 30,5 Mio. auf EUR 109 Mio. erhöht werden können (davon ca. EUR 16,9 Mio. durch Akquisitionen sowie erstmalige Vollkonsolidierung von DEAG music und ct). Gleichzeitig sei jedoch das EBIT von EUR 5,5 Mio. in 2007 auf EUR minus 3,1 Mio. (fortgeführte Bereiche) zurückgegangen. Verantwortlich hierfür seien im Wesentlichen die Restrukturierung des Konzernportfolios gewesen.
Neben Veranstaltungen nationaler und internationaler Rock-/Pop-Künstler wie Udo Lindenberg oder Madonna sei DEAG auf Veranstaltungen im Bereich Klassik fokussiert. Mit dem Erwerb von 75,1% der Anteile der Raymond Gubbay Ltd. sei DEAG der größte Veranstalter von klassischen Events in Europa geworden. Mit Events im klassischen Bereich werde in der Regel eine solvente und vermögende Käuferschicht angesprochen, deren Nachfrageverhalten wenig von konjunkturellen Schwankungen betroffen sein sollte. Zudem handle es sich um hochpreisige Tickets.
Nach der erfolgten Neuaufstellung des Portfolios und Anpassung der Unternehmensstrategie sollte in FY09e ein EBIT von EUR 4,6 Mio. erzielt werden. Die Vertriebsaufwendungen sollten im laufenden Geschäftsjahr deutlich zurückgehen. Die Vertriebskosten seien aufgrund eines in 2008 veränderten Projektmixes überproportional hoch gewesen. Die Verwaltungsaufwendungen dürften in 2009 gegenüber dem Geschäftsjahr 2008 konstant bleiben.
Mit Fokus auf Klassik dürften aufgrund der oben beschriebenen Gründe die konjunkturellen Einflüsse eher begrenzt sein. Mit den vorgelegten Q1-Zahlen habe DEAG gezeigt, dass die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bereits greifen würden.
Das Rating der Analysten von SES Research für die DEAG-Aktie lautet "kaufen" mit einem neuen Kursziel von EUR 1,20 (DCF) (alt: EUR 2,90). (Analyse vom 29.05.2009) (29.05.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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