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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 29,58 € |
29,44 € |
+0,14 € |
+0,48 % |
21.04/10:08 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006219934 |
621993 |
- € |
- € |
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Jungheinrich VZ halten 18.05.2009
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Gordon Schönell, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Jungheinrich (ISIN DE0006219934 / WKN 621993, VZ) weiterhin mit dem Rating "halten" ein.
Jungheinrich habe am 14.5. die Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht. Aus Sicht der Analysten habe es keine Überraschungen in diesem Zahlenwerk gegeben. Die Prognose für 2009 sei bestätigt worden.
Der Auftragseingang habe sich um 26,8% auf 405 Mio. EUR verringert. Ein erwartungsgemäß recht hoher operativer Leverage habe dafür gesorgt, dass schon bei einem moderaten Umsatzrückgang von 16% das operative Ergebnis in die Verlustzone gerutscht sei. Hierfür hätten sich insbesondere die Herstellungskosten verantwortlich gezeigt, deren Quote von 71,2% auf 73,7% angestiegen sei.
Die einzelnen Geschäftsbereiche hätten sich zumindest im ersten Quartal so entwickelt, wie im Rahmen der Analystenkonferenz Mitte April erläutert worden sei (zumindest für die ersten beiden Monate habe man zu diesem Zeitpunkt ja auch schon die Zahlen gehabt). Das Neugeschäft sei mit -27% deutlich rückläufig gewesen, Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft sei um 4% rückläufig gewesen, wobei das Gebrauchtgerätegeschäft einen leichten Anstieg habe verbuchen können. Der Kundendienst sei mit einem Rückgang von 2% stabil geblieben.
Trotz des Umsatzrückgangs sei es der Gesellschaft angabegemäß gelungen ihren Marktanteil im für Jungheinrich wichtigen europäischen Markt um 3 Prozentpunkte auf 21% zu steigern. Der operative Cash-flow habe sich deutlich von 17,4 Mio. EUR auf 28,4 Mio. EUR verbessert. Ein wesentlicher Treiber dafür seien der Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie deutlich geringe Zahlungsabflüsse durch den Aufbau von Vorräten gewesen. Der Free Cash-flow habe sich ebenfalls deutlich verbessert, da der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit durch den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von 16,9 Mio. EUR +2,2 Mio. EUR im Vergleich zu -9,3 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahresquartal erreicht habe.
Die Gesellschaft habe ihre Erwartungen zum Auftragseingang und zum Umsatz in Höhe von 1,7 Mrd. EUR bestätigt. Die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen würden darauf abzielen, ein negatives operatives Ergebnis zu vermeiden. Allerdings sei es nicht ausgeschlossen, dass insbesondere in Deutschland zusätzliche Aufwendungen durch die Freisetzung von Mitarbeitern anfallen würden. Nähere Informationen zur möglichen Höhe der Aufwendungen bzw. zum Ausmaß der personellen Anpassungen habe es nicht gegeben. Die Analysten würden aktuell mit 10 Mio. EUR an zusätzlichen Aufwendungen kalkulieren und deshalb ein negatives EBIT erwarten.
Da die Jungheinrich-Aktie deutlich unter ihrem Buchwert gehandelt wird, bestätigen die Analysten vom Bankhaus Lampe ihre Empfehlung "halten". Das Kursiel werde von 9 EUR auf 11 EUR angehoben. (Analyse vom 18.05.2009) (18.05.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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