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Concord Effekten kaufen


25.03.2002
SchmidtBank

Die Analysten der SchmidtBank bewerten die Concord Effekten-Aktie (WKN 541020) mit "kaufen".

Am vergangenen Mittwoch habe die Concord Effekten AG die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001 in Frankfurt vorgelegt. Die in hohem Maße enttäuschende Entwicklung der Kapitalmärkte in der Vergangenheit habe aufgrund des Geschäftsmodells mit der Konzentration auf die drei Segmente Financial Markets, Corporate Finance und Asset Management voll auf das Ergebnis durchgeschlagen.

Für das ab- gelaufene Geschäftsjahr weise Concord Effekten daher einen Jahresfehlbetrag nach Steuern in Höhe von 28,41 Mio. Euro aus. Im Vorjahr sei ein Jahresüberschuss von 18,59 Mio. Euro erzielt worden. Maßgeblichen Einfluss auf diese negative Entwicklung hätten Abschreibungen auf das Beteiligungsportfolio und Wertpapiere des Anlagevermögen in Höhe von 17,8 Mio. Euro und auf die Concord Corporate Finance GmbH in Höhe von 21,0 Mio. Euro gehabt.

Die Entwicklung der einzelnen Segmente zeige eine divergierende Entwicklung. Im Bereich Financial Markets habe sich das Segmentergebnis auf -1,4 Mio. Euro nach 25,1 Mio. Euro im Vorjahr belaufen. Gegen den allgemeinen Trend habe im Geschäftsbereich Corporate Finance eine Steigerung um 41% auf 9,6 Mio. Euro erzielt werden können. Im Asset Management sei das Ergebnis von 5,3 Mio. Euro auf -1,9 Mio. Euro zurück gegangen.


Durch den Verkauf von Lupus Alpha werde der Geschäftsbereich Asset Management nicht weitergeführt. Durch die Transaktion habe Concord Effekten einen Liquiditätszufluss in Höhe von 9,7 Mio. Euro erzielt. Angesichts der unbefriedigenden Ertragssituation werde die Unternehmensleitung der Hauptversammlung am 4. Juni vorschlagen, keine Dividende auszuschütten.

Um die auf Small- und Midcaps fokussierte Investmentbank wieder auf Kurs zu bringen, habe der Vorstand um Dirk Schaper ein Restrukturierungspaket beschlossen. Dies beinhalte einen freiwilligen und auf ein Jahr befristeten Gehaltsverzicht der Mitarbeiter. Das Beteiligungsportfolio sei umfassend bereinigt worden. Derzeit seien die Beteiligungen größtenteils mit Marktwerten in der Bilanz bewertet.

concord habe somit die Basis für stille Reserven gelegt, sofern die Märkte wieder positive Tendenzen zeigten. Weitere Erträge sollten in 2002 durch die Gewinnung von neuen Mandaten im Designated Sponsoring generiert werden. Darüber hinaus werde durch die Erweiterung der Produktpalette im Bereich Fixed Income eine Verbesserung des Ergebnisbeitrags erwartet. Ferner strebten die Frankfurter eine Verstetigung der Erträge durch die kürzlich gegründete Arbex Concord Derivatives GmbH an.

Diese Gesellschaft solle Arbitragestrategien mit Derivaten durchführen. Insbesondere in stark schwankenden Märkten verspreche eine solche Vorgehensweise einen Beitrag zur Verstetigung der Erträge. Ferner sollten die M&A-Aktivitäten intensiviert und das erfolgreiche Beteiligungsgeschäft für externe Investoren geöffnet werden. Die Strategie mit einem integrierten Ansatz im Geschäftsfeld Corporate Finance zu agieren, halte man für erfolgversprechend.

In Verbindung mit den eingeleiteten Maßnahmen zur Restrukturierung der Gesellschaft und wieder besseren Aussichten im jahresverlauf am Kapitalmarkt sei man zuversichtlich, dass Concord Effekten auf Basis des Gesamtjahres 2002 den Turnaround schaffen werde.

Ihre Kaufempfehlung für Concord Effekten behalten die Analysten der SchmidtBank bei.




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