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GESCO kaufen


30.04.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von GESCO (ISIN DE0005875900 / WKN 587590) nach wie vor mit "kaufen" ein.

Die GESCO AG habe am 23. April bekannt gegeben, dass sie ihr Portfolio durch die Akquisition der Georg Kesel GmbH & Co. KG erweitert habe. Das Unternehmen habe in 2008 einen Umsatz von ca. 11 Mio. EUR erzielt. Dies sollte auch in 2009 möglich sein. Kesel besetze gezielt Marktnischen und sei in vielen Tätigkeitsfeldern Technologieführer. Das Sortiment an Werkzeugmaschinen umfasse insbesondere Fräsmaschinen für Zahnstangen und für Sägebänder.

Im Geschäftsbereich Spanntechnik biete das Unternehmen ein breites Spektrum an Systemen unterschiedlicher Eigenschaften und Spannkräfte. Der bisherige stellvertretende Geschäftsführer und nun alleinige Vorsitzende beteilige sich - wie bei GESCO üblich - mit 10% an der nun von ihm geführten Gesellschaft. Zum Kaufpreis seien keine Angaben gemacht worden. Die GESCO AG habe sich hier allerdings mit umfangreichen Garantien und flexiblen Komponenten, die an den künftigen Unternehmenserfolg gekoppelt seien, abgesichert.


Die Gesellschaft fließe ab Mai, also noch mit acht Monaten und damit mit etwa 7 Mio. EUR in den Konzernabschluss von GESCO mit ein. Einen Ergebnisbeitrag erwarte man aufgrund von Akquisitionsnebenkosten sowie Bewertungsanpassungen im ersten Jahr der Konsolidierung nicht.

Die Analysten würden davon ausgehen, dass GESCO die gesteckten Ziele für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr 2008/09 erreicht habe. Diese Ziele seien zuletzt im Rahmen der Q3-Zahlen bestätigt worden. Der Konzernumsatz werde demnach bei 370 Mio. EUR und der Jahresüberschuss bei 21,5 Mio. EUR gelegen haben.

Auch die GESCO AG stehe mit ihren Beteiligungen aus überwiegend zyklischen Industrien vor einem herausfordernden Geschäftsjahr 2009/2010. Während Unternehmen wie Dörrenberg (Edelstahlproduktion und -handel) und Dömer (Kunden seien u.a. Automobilzulieferer) Kurzarbeit eingeführt hätten bzw. auch schon Entlassungen hätten tätigen müssen, würden dagegen Unternehmen wie SVT (Verlade-Einrichtungen für flüssige und gasförmige Stoffe), Frank Walz- und Schmiedetechnik (Schmiede für Landtechnik) und MAE (Richtmaschinen - Richtpressen - Radsatzpressen) noch mit weiterem Wachstum rechnen.

Vieles werde dabei von der Entwicklung Dörrenbergs abhängen. Das Unternehmen sei mit einem Umsatzanteil von etwa 50% und mit einem ebenso hohen Ergebnisanteil mit Abstand die größte Gesellschaft im Portfolio. Die Analysten würden bei dieser Gesellschaft aktuell mit einem Umsatzrückgang im Bereich von 20% und einem ausgeglichenen Ergebnis rechnen. Für die anderen Unternehmen des Portfolios würden sie dagegen lediglich in Summe leicht rückläufige Umsätze und Ergebnisse unterstellen. Sie würden ihre Konzernschätzungen deshalb deutlich nach unten anpassen und nun für das laufende Geschäftsjahr nur noch von einem EPS von 2,39 EUR (vorher: 5,77 EUR) und für 2010/11 von 3,92 EUR (vorher: 5,69 EUR) ausgehen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe reduzieren ihr Kursziel für die GESCO AG von zuletzt 59 EUR auf 40 EUR, behalten ihre Kaufempfehlung aber bei. Sie würden die Aktie unverändert für einen langfristigen, konservativen Investor für interessant halten. (Analyse vom 30.04.2009) (30.04.2009/ac/a/nw)




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