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Datum/Zeit |
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0,080 € |
-0,0040 € |
-5,00 % |
22.04/21:55 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0JQ5U3 |
A0JQ5U |
- € |
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Manz Automation für spekulativ agierende Anleger 02.04.2009
Antizyklischer Börsenbrief
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" eignen sich die Aktien von Manz Automation (ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U) für spekulativ agierende Anleger.
Wenn Vorstandsvorsitzende die eigenen Aktien über die Börse erwerben würden, dann sollte man darauf achten, in welcher Größenordnung dies geschehe. Kleinere Käufe hätten manchmal nur Alibi-Charakter. Interessant werde es dann, wenn die Bosse so richtig zugreifen würden. So wie zuletzt der Vorstandsvorsitzende der Manz Automation AG.
Das Unternehmen mit Firmensitz im schwäbischen Reutlingen zähle nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Konzernen in den Bereichen Robotertechnik, Bildverarbeitung und Steuerungstechnik. Unter dem Produktnamen aico vertreibe Manz hochwertige Komponenten für die Automatisierungstechnik. Darüber sei der Konzern in den Bereichen Photovoltaik, LCD-Fertigung und Automatisierungslösungen im Gesundheitsbereich tätig. Manz sei in den USA, in Taiwan, Südkorea, China und Ungarn mit eigenen Niederlassungen vertreten. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit sei die wachstumsstarke Solarbranche.
Seit Mitte März habe Firmengründer Dieter Manz eigene Aktien im Gesamtwert von 1,7 Mio. Euro eingesammelt. Das sei ein Wort. Die jüngste Geschäftsentwicklung sei bemerkenswert: Für das abgelaufene Geschäftsjahr habe der Konzern bei Umsatz und Gewinn ein Rekordergebnis vorlegen können. Die Manz-Gruppe habe die Umsatzerlöse von 71,3 Mio. Euro im Vorjahr um rund 232 Prozent auf 236,5 Mio. Euro gesteigert.
Allein das vierte Quartal 2008 habe 77,4 Mio. Euro zu den Umsatzerlösen beigetragen (Vorjahr: 24,5 Mio.). Gleichzeitig habe Manz bei der Gesamtleistung nahezu eine Verdreifachung auf 234,8 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 81,5 Mio.). Grundlage dieser positiven Entwicklung sei nicht nur ein starkes operatives Wachstum im Solar-Bereich gewesen, sondern auch die erfolgreiche Integration von drei in 2008 akquirierten Unternehmen. Dadurch hätten das Produktportfolio um neue Technologien ergänzt und die Produktionskapazitäten deutlich erweitert werden können.
Zwar sitze die Solarbranche derzeit auf Überkapazitäten. Doch Manz Automation dürfte das schwierige Solarjahr 2009 gut überstehen. Dafür würden die starke Bilanz und der hohe Auftragsbestand sprechen. Dieser habe zum 31. Dezember 2008 bei rund 107 Mio. Euro gelegen.
Sehenswert sei der Kursverlauf: Nach einem raketenähnlichen Anstieg sei der Aktienkurs in der aktuellen Baisse gnadenlos in die Tiefe gestürzt. Zuletzt habe die Notierung einen Boden bilden können, jetzt scheine der Trend zu drehen: Die 50-Tage-Linie sei kürzlich wieder zurückerobert worden.
Wegen des relativ geringen Börsengewichts von 143 Mio. Euro, der hohen Schwankungsbreite des Kurses und der immer noch recht ambitionierten Bewertung, eignen sich die Aktien von Manz Automation nur für spekulativ agierende Anleger, so die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief". Sie würden im Bereich des jüngsten Tiefs bei 22 Euro einen Stopp-Loss setzen. (Ausgabe 4 vom 01.04.2009) (02.04.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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