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GfK kaufen


13.03.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von GfK (ISIN DE0005875306 / WKN 587530) weiterhin mit "kaufen" ein.

Die zuletzt publizierten vorläufigen Zahlen von GfK für 2008 hätten die Erwartungen der Analysten weitgehend getroffen und würden sie in der Auffassung bestätigen, dass die Marktforschungsbranche krisenresistenter sei als andere Industrien. GfK habe 2008 den Umsatz organisch um 5,5% gesteigert. Das vergleichbare Branchenwachstum dürfte sich nach Erachten der Analysten bei rund 4% bewegt haben, so dass der Konzern weitere Marktanteile habe gewinnen können. Das angepasste operative Ergebnis habe mit 159 Mio. EUR um 0,7% höher als im Vorjahr gelegen. Die Marge habe entsprechend von 11,8% auf 13,0% gesteigert werden können.

Insgesamt hätten die als hervorgehobene Posten bezeichneten Ergebnisgrößen 2008 innerhalb der prognostizierten Bandbreite von 26 Mio. EUR bis 31 Mio. EUR gelegen. Für das Fitness- und Effizienzprogramm BISS sei in den hervorgehobenen Posten ein Implementierungsaufwand von rund 6 Mio. EUR enthalten. Für 2008 habe sich ein operatives Ergebnis zwischen 128 Mio. EUR und 133 Mio. EUR ergeben. Mit einem Beteiligungsergebnis in Höhe von 4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) habe dies zu einem EBIT in der Bandbreite von 132 Mio. EUR bis 139 Mio. EUR (Vorjahreswert ex UBM: 128,7 Mio. EUR) geführt.


Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen habe der Sektor Custom Research organisch 2,4% zum Umsatzwachstum beigetragen. Die Marge habe sich jedoch von 8,6% auf 7,2% verringert. Der Rückgang könne auf den regional unterschiedlichen Verlauf des HealthCare-Geschäfts zurückgeführt werden. Der Sektor Retail and Technology habe ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum (14,0%) erreicht und seine Marge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozentpunkte auf 27,1% verbessert.

Treiber seien hier das globale Produktions- und Reportingsystem StarTrack sowie die systematische Ausweitung des Dienstleistungsangebotes gewesen. Der Sektor Media habe mit einem organischen Wachstum von 7,3% eine gute Umsatzentwicklung erzielt. Hier habe die Gruppe neue Verträge zur Mediennutzung gewinnen können (Ukraine, Rumänien), habe aber Einbußen in Nordamerika hinnehmen müssen. Die Marge habe sich jedoch auch in diesem Segment von 20,6% auf 18,1% reduziert.

Nach Erachten der Analysten hätten international agierende und diversifizierte Marktforschungsunternehmen die besten Voraussetzungen, auch in schwierigen Zeiten zu wachsen. Gleichwohl gebe es zwei Herausforderungen: Neben den noch nicht klar abzuschätzenden Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sei außerdem mit einer Verschärfung des Preisdrucks durch die Kunden zu rechnen. So habe sich die GfK-Gruppe der Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds zu Jahresbeginn 2009 nicht vollständig entziehen können und sei beim Auftragseingang verhaltener in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Auftragsbuch habe per Ende Januar 30,2% des erwarteten Jahresumsatzes abgedeckt (Vorjahr: 33,7%). Die Analysten würden es jedoch für verfrüht halten, hieraus auf das Gesamtjahr zu schließen. GfK selber plane unverändert, 2009 ein organisches Umsatzplus zu erreichen sowie die Marge auf dem 2008er Niveau zu verteidigen. Dieses Ziel werde auch durch das Effizienzsteigerungsprogramm BISS unterstützt.

Das DCF-Modell der Analysten führe gegenwärtig zu einem Kursziel von 24,40 EUR, der Peer Group-Vergleich zu einem Wert von 21,00 EUR.

Insgesamt setzen die Analysten vom Bankhaus Lampe ihr Kursziel unverändert als Mittelwert beider Bewertungsverfahren bei 22,70 EUR (zuvor: 24,00 EUR) und bestätigen ihre Anlageempfehlung "kaufen" für die Aktie von GfK. (Analyse vom 13.03.2009) (13.03.2009/ac/a/nw)




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