|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
GESCO kaufen 13.02.2009
GSC Research
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von GSC Research, Klaus Kränzle, stuft die GESCO-Aktie (ISIN DE0005875900 / WKN 587590) unverändert mit "kaufen" ein.
GESCO habe am 12.02.2009 den Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2008/09 (bis 31.3) veröffentlicht. Dabei hätten sich erwartungsgemäß bei einigen Kennziffern die ersten Auswirkungen der Konjunkturabschwächung im Geschäftsverlauf der Beteiligungsunternehmen gezeigt. So verzeichne GESCO erstmals seit langer Zeit auf Quartalsbasis einen Rückgang des Auftragseingangs um 17 Prozent auf 87,7 (105,7) Mio. Euro. Der Umsatz sei im dritten Quartal hingegen noch einmal um 17,3 Prozent auf 100,4 (85,6) Mio. Euro gewachsen. Die Gesamtleistung habe sich nahezu im gleichen Umfang auf 103,4 (88,3) Mio. Euro erhöht.
Das operative Ergebnis (EBITDA) habe sich leicht auf 11,2 (11,6) Mio. Euro zurückgebildet, was auf den ersten Blick enttäuschend wirke. Die Begründung liege jedoch im nicht-operativen Bereich. Im Zuge des drastischen Einbruchs der Rohstoffpreise habe GESCO in gewohnt konservativer Weise den Wertansatz seiner Vorräte nach unten korrigiert. Dieser nicht-operative Sachverhalt werde jedoch trotzdem in der GuV-Position Materialaufwand verbucht. Diese habe deshalb deutlich um ein Fünftel zugelegt. Der Personalaufwand sei hingegen mit knapp 10 Prozent auf 22,5 (20,5) Mio. Euro unterproportional gewachsen.
Das EBIT sei im Zuge leicht auf 2,7 (2,6) Mio. Euro erhöhter Abschreibungen um 6,1 Prozent auf 8,5 (9,1) Mio. Euro gesunken. Der Jahresüberschuss nach Steuern und Anteilen Dritter habe sich hingegen um 9,6 Prozent auf 4,7 (4,3) Mio. Euro verbessert. Hier habe sich neben einem auf minus 0,9 (-1,1) verbesserten Finanzergebnis (inklusive der Anteile Dritter an Personengesellschaften) auch der um ein Fünftel auf 2,4 (3,0) Mio. Euro gesunkene Steueraufwand positiv bemerkbar gemacht.
Während die Vorboten der Konjunktureintrübung in den Neunmonatszahlen aufgrund der sehr guten Halbjahreszahlen kaum zu sehen gewesen seien, seien bei isolierter Betrachtung der Q3-Zahlen auch bei GESCO erste "Bremsspuren" im Geschäftsverlauf erkennbar. Insbesondere sei in diesem Zeitraum der Auftragseingang um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft.
Nichtsdestotrotz würden die Analysten davon ausgehen, dass die GESCO-Gruppe sich aufgrund der guten Marktstellung ihrer Unternehmen zumindest nicht schlechter entwickeln werde, als es der Branchenverband der Maschinenbauindustrie für seine Mitgliedsunternehmen erwarte. Der VDMA prognostiziere für 2009 ein Umsatzminus von 7 Prozent.
Neben dieser Prämisse hätten die Analysten ihre überarbeiteten Schätzungen zwei kleinere Akquisitionen zugrunde gelegt, nachdem GESCO in seinem Neunmonatsbericht im Verhältnis zur sonstigen gewohnt zurückhaltenden Manier doch recht konkrete diesbezügliche Aussagen gemacht hätte. So beobachte das GESCO-Management, dass hier mittlerweile im Markt wieder realistischere Preisvorstellungen herrschen würden, und habe sich zuversichtlich gezeigt, in 2009 eine oder mehrere Akquisitionen vermelden zu können.
Angesichts eines KGV von unter 6 und einer Dividendenrendite von 7,6 Prozent bestätigen die Analysten von GSC Research ihre Kaufempfehlung für die GESCO-Aktie und bestätigen ihr Kursziel von 64 Euro. (Analyse vom 13.02.2009) (13.02.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|