|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
MPC Capital "sell" 27.01.2009
SRC Research
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRC Research, Stefan Scharff, stuft die MPC Capital-Aktie (ISIN DE0005187603 / WKN 518760) von "hold" auf "sell" herab, nachdem die Analysten MPC bereits am 23. September beim damaligen Kurs von rund 22 Euro zum Verkauf gestellt haben.
Das Hamburger Emissionshaus habe sich durch schwere Managementfehler wie den HCI Deal in eine äußerst schwierige Situation gebracht. Die vor einigen Tagen gemeldete Kapitalerhöhung mit der Erhöhung der Aktienanzahl um 50% von 12 auf 18 Mio. sei sicher notwendig gewesen, um die schwache Eigenkapitalausstattung zu verbessern, vergrößere aber auch die Abhängigkeit von einem einzigen Beteiligungsunternehmen (Corsair) und reduziere den Einfluss der freien Aktionäre, deren Gewicht deutlich zurückgehe.
Für das laufende Jahr 2009 stünden im Übrigen weitere Abschreibungen auf den Firmenwert der HCI Capital zu befürchten, die noch immer mit rund 60 Mio. Euro in den Büchern stehe, aber derzeit viel günstiger an der Börse gehandelt werde.
Des Weiteren hätten die heute gemeldeten 2008er Platzierungszahlen deutlich unter der bereits zweimal korrigierten Guidance gelegen. Statt 600 Mio. habe man gerade einmal 548 Mio. Euro geschafft, was nur rund 85 Mio. Euro für 4Q 2008 bedeute.
Es sei nun an den Großaktionären und Banken, in den nächsten Quartalen das operative und finanzielle Erscheinungsbild des Unternehmens zu verbessern. Für freie Aktionäre, die auch 2009 und 2010 nur schwer mit einem signifikanten Gewinn rechnen dürften (wenn überhaupt bei der stark gestiegenen Aktienanzahl), sei ein Investment in MPC Capital derzeit uninteressant.
Daher raten die Analysten von SRC Research bei einem von 14 Euro auf 3 Euro reduzierten Kursziel zum Verkauf der MPC Capital-Aktie. Was die Branche der geschlossenen Fondsanbieter betreffe, so werde sich die Nachfragesituation sicher auf kurz oder lang bessern, aber davon würden eher Unternehmen wie Lloyd Fonds profitieren, die durch eine viel bessere Kapitalausstattung und ein nachhaltiges Management auffallen würden. (Analyse vom 27.01.2009) (27.01.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|