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GESCO kaufen


19.01.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von GESCO (ISIN DE0005875900 / WKN 587590) nach wie vor mit "kaufen" ein.

Die Beteiligungsgesellschaft GESCO AG habe sich in der letzten Zeit hinsichtlich Akquisitionen sehr zurückgehalten. Die letzte Übernahme stamme aus dem April 2007. Grund für die Zurückhaltung seien zu hohe Preisvorstellungen verkaufswilliger Unternehmer infolge der guten Konjunktur und den hohen Bewertungen an den Börsen gewesen.

Die aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklungen hätten die Bewertungsmultiples allerdings deutlich fallen lassen und die Verkäufer seien auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Damit biete sich für GESCO wieder die Chance, das Portfolio antizyklisch durch anorganisches Wachstum zu vernünftigen Preisen auszubauen. Verkaufsinteressenten gebe es trotz notwendiger Preisabstriche genug. GESCO stehe hier in verschiedenen Sondierungsphasen.


In die heiße Phase würden die Verhandlungen nach Erachten der Analysten mit den Abschlüssen der Gesellschaften für 2008 gehen. Zudem werde GESCO bei den verschiedenen Unternehmen die Auftragseingänge zu Beginn von 2009 im Blick haben, um hier nicht außerordentlich negativ überrascht zu werden. Die Analysten würden aber denken, dass es Unternehmen geben werde, die die strengen Anforderungen von GESCO erfüllen würden und es damit in 2009 wieder zu einem Ausbau des Beteiligungsportfolios kommen werde.

GESCO weise dafür eine entsprechend solide Bilanz auf. Im letzten Quartalsbericht seien liquide Mittel in Höhe von 27 Mio. Euro ausgewiesen worden. Diesen hätten im Konzern finanzielle Verbindlichkeiten von rund 72 Mio. Euro gegenübergestanden. Die Eigenkapitalquote habe bei 35% gelegen. Die bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte hätten sich auf lediglich 7,5 Mio. Euro belaufen. Die Hausbanken von GESCO hätten sich zuletzt immer noch zur Akquisitionsfinanzierung bekannt. Das damit verbundene Leveragepotenzial biete GESCO einen soliden Finanzierungsspielraum.

Die Guidance für das laufende Geschäftsjahr (bis 31.3.2009) sehe ein hohes Umsatzwachstum um 11,1% auf 370,0 Mio. Euro und eine dazu deutlich überproportionale Steigerung des Konzernjahresüberschusses - u.a. infolge einer reduzierten Steuerquote - auf 21,5 Mio. Euro (+20,1%) vor. Zum Halbjahr hätten der Umsatz um 16,5%, das EBIT um 34,5% und der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter um 43,3% gesteigert werden können. Damit sei das Wachstum deutlich besser ausgefallen als intern geplant. Allerdings zeichne sich ausgleichend ab, dass das zweite Halbjahr schlechter als vorgesehen verlaufen werde.

Die größten Risiken würden sich bei GESCO nach Erachten der Analysten aus den Tätigkeitsbereichen der Portfoliounternehmen ergeben. Diese seien im zyklischen Werkzeug- und Maschinenbau sowie in der Kunststofftechnik tätig, wenngleich dort aber absolute Nischenplayer und damit weniger konjunkturabhängig. Mit der Firma Dörrenberg Edelstahl GmbH erziele ein Unternehmen aus dem Portfolio nahezu 45% der Umsätze, was nach Ansicht der Analysten ein Klumpenrisiko darstelle. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens würden die Lieferung von Werkzeugstahl, Werkzeugguss und Feinguss sowie Wärmebehandlung und Oberflächenbeschichtung verschiedenster Stahlerzeugnisse zählen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe sehen die Aktie von GESCO aufgrund der fundamentalen Bewertung als auch aufgrund der Unternehmenspolitik als ein attraktives Investment an, ihre Anlageempfehlung lautet unverändert "kaufen". Das Kursziel werde von 65 Euro auf 59 Euro gesenkt. (Analyse vom 19.01.2009) (19.01.2009/ac/a/nw)



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