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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005419105 541910 -   € -   €
 
 
 

CANCOM äußerst günstig bewertet


12.12.2008
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" sind der Meinung, dass die Aktie von CANCOM (ISIN DE0005419105 / WKN 541910) äußerst günstig bewertet ist.

Klaus Weinmann, Vorstandschef der CANCOM, zeige sich trotz Krise optimistisch für sein Unternehmen. Die Firma habe selbst in der Rezession um die Jahrtausendwende stets Gewinne ausweisen können. Nur im Jahr 2003 habe Weinmann einen zweistelligen Millionenverlust aufgrund hoher Firmenwertabschreibungen verbucht. "Ohne Sondereffekte hätten wir auch in 2003 einen Gewinn erzielt", erkläre der CEO. Im Unterschied zu damals sei CANCOM inzwischen viel besser aufgestellt als noch vor fünf Jahren. "Wir haben heute ein sehr gutes Dienstleistungsgeschäft, was die derzeitige Schwäche im Handelsgeschäft mehr als kompensiert", so Weinmann.

Einen deutlichen Einbruch der Gewinne aufgrund der Rezession erwarte der Firmenlenker sodann nicht. "Wir sehen die aktuelle Krise eher als Chance und schauen uns intensiv nach Zukäufen um." Laut Weinmann seien zahlreiche Gesellschaften derzeit günstig zu haben. Im Fokus stünden profitable Unternehmen mit Jahresumsätzen von bis zu 50 Millionen Euro. Finanzieret werden sollten Zukäufe über Eigen- und Fremdmittel. Spätestens im Jahr 2012 solle der Umsatz auf eine Milliarde Euro klettern bei einer EBIT-Marge von drei Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarte Weinmann einen Umsatz von über 355 Millionen Euro. Das EBIT dürfte sich nach eigenen Angaben auf über sechs Millionen Euro belaufen. Abzüglich des Finanzergebnisses von circa 1,4 Millionen Euro und einer Steuerquote von rund 20 Prozent, dürfte am Jahresende ein Ergebnis je Aktie von etwa 35 Cent in den Büchern stehen. Allerdings werde Weinmann in diesem Jahr die Bilanz nochmals aufräumen.


Das Geschäft in England werde beerdigt und belaste das Ergebnis mit einer nicht cashwirksamen Firmenwertabschreibung von zwei Millionen Euro. Abzüglich dieser Abschreibung sehe das Ergebnis natürlich etwas enttäuschend aus. Als kleinen Trost strebe Weinmann erstmals in der Geschichte des Unternehmens eine Dividendenausschüttung an. "Wir wollen unserem Aufsichtsrat eine Dividende vorschlagen, sofern sich das Geschäft bis Ende März nicht wesentlich verschlechtert." Zehn Cent Dividende könnten durchaus ausgeschüttet werden.

Im kommenden Jahr werde CANCOM schon allein aufgrund der Konsolidierung der zugekauften sysdat GmbH für ein Gesamtjahr einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro ausweisen. Organisches Wachstum wolle der CEO erst einmal nicht einplanen. Das EBIT solle, sofern die Welt nicht untergehe und die IT-Branche in eine harte Rezession falle, erneut bei über sechs Millionen Euro landen. "Das ist derzeit unsere beste Annahme." Der worst-case bei einer schweren Rezession wäre ein EBIT von drei Millionen Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft hätten kürzlich massiv eigene Aktien des Unternehmens gekauft. Ein Großaktionär aus Österreich sei an die Wand gefahren und habe die Stücke verschleudert. Weinmann & Co. hätten diese Aktien im Wesentlichen aufgefangen. Weitere Zukäufe bei Schwäche seien nicht ausgeschlossen. Durch die Aufstockung würden derzeit mehr als 30 Prozent des Kapitals kontrolliert. Eine komplette Übernahme habe Weinmann ausgeschlossen. "Wir sind jetzt erst einmal froh, dass uns kein Dritter übernehmen kann und können uns wieder voll auf das operative Geschäft konzentrieren. Das steht im Vordergrund." Eine Übernahme seitens der Familie Kober, die 20 Prozent an CANCOM halte, und jüngst wieder durch die Börse geistere, sei laut Weinmann nicht zu erwarten.

Mit einem Börsenwert von 19 Millionen Euro ist die CANCOM-Aktie nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" äußerst günstig bewertet. Selbst für den Fall eines Gewinneinbruchs in 2009 sei die Aktie preiswert. Im Bereich um 1,50 bis 1,60 Euro rate man Abstauberlimits zu platzieren. (Analyse vom 12.12.2008) (12.12.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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