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euromicron kaufen


01.12.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, bewertet die euromicron-Aktie (ISIN DE0005660005 / WKN 566000) unverändert mit "kaufen".

Mitte November habe euromicron Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben; diese seien wie folgt ausgefallen: Umsatz 122,5 Mio. EUR (Vj: 100,6 Mio. EUR), EBIT 6,8 Mio. EUR (Vj.: 5,4 Mio. EUR), Konzernüberschuss 3,0 Mio. EUR (Vj.: 2,8 Mio. EUR), Auftragsbestand 82 Mio. EUR (Vj.: 61 Mio. EUR) Der Konzernumsatz habe um 21,7% gesteigert werden können. Davon seien 15 Prozentpunkte auf organisches Wachstum entfallen. Das dritte Quartal sei, wie im letzten Jahr, mit einem Umsatz von 48,3 Mio. EUR (Vj.: 40,4 Mio. EUR) sehr stark verlaufen. Dies sei vor allem durch Projekt- und Systemgesellschaften getragen worden. Deren Erträge würden traditionell im zweiten Halbjahr zulegen. Geografisch stelle Deutschland weiterhin den Schwerpunkt der Aktivitäten dar. Der Deutschlandanteil sei allerdings von 87,3% auf 85,3% gesunken.


euromicron habe sein Unternehmensportfolio weiter gestrafft. Den Kern der Geschäftstätigkeit würden nun zwei Gesellschaften bilden, welche die verschiedenen Regionen Deutschland abdecken würden. Der Verbund "euromicron system GmbH" versorge den Norden Deutschlands und die "euromicron solutions GmbH" den Süden Deutschlands. Beide Gesellschaften seien aus der Verschmelzung kleinerer Einheiten entstanden. Im laufenden Geschäftsjahr seien im Rahmen der "Buy-and-hold"-Strategie weitere Übernahmen vollzogen worden. Zum einen ein Anteil von 80% an der NetWays Network Consulting GmbH und zum anderen die Neet Solutions IT AG.

Auswirkungen durch die Finanzkrise seien aktuell noch nicht zu verspüren. Die Kunden hätten bisher die Investitionsmaßnahmen nicht zurückgefahren. Man gehe davon aus, dass sich dies in den nächsten Monaten ändern werde. Die Auftragsbücher seien momentan noch gut gefüllt. Im dritten Quartal habe der Auftragsbestand weiter ausgebaut werden können. Ausgabenseitig zeige sich, wie auch in den Vorquartalen ein gegenläufiges Bild. Die Materialkostenquote sei auf 57,9% (Vj.: 49,5%) angestiegen, während die Personalaufwandsquote auf 24,6% (Vj.: 30,5%) zurückgegangen sei.

Dies sei damit zu begründen, dass viele Projekte mit hohen Materialaufwendungen abgeschlossen worden seien und das Unternehmen zunehmend auf externe Dienstleister und Lieferanten setze. Man erwarte ein starkes viertes Quartal 2008. Für 2009 gehe man im aktuellen Umfeld davon aus, dass die bereits übernommenen Gesellschaften weiter in den Konzern integriert würden. Mit den dadurch entstandenen Einsparungspotenzialen sollte es dem Unternehmen gelingen auch in einem schwachen Marktumfeld die Marge relativ stabil zu halten.

Insgesamt sehen die Analysten vom Bankhaus Lampe in diesem Wert weiterhin einiges an Potenzial und stufen die euromicron-Aktie als Kauf ein. Die Rücknahme des Kurszieles von EUR 20,00 auf EUR 14,00 sei der geringeren Wachstumsdynamik der zukünftigen Dividenden geschuldet. Dies gehe mit einem geringeren Wert des Dividenden-Modells einher. (Analyse vom 01.12.2008) (01.12.2008/ac/a/nw)




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