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CENIT kaufen


13.11.2008
GBC AG

Augsburg (aktiencheck.de AG) - Felix Gode und Cosmin Filker, Analysten der GBC AG, empfehlen weiter, die Aktie von CENIT (ISIN DE0005407100 / WKN 540710) zu kaufen.

Im dritten Quartal habe die CENIT die negative Entwicklung des ersten Halbjahres beenden können und eine deutlich verbesserte Tendenz im dritten Quartal gezeigt. Während das erste Halbjahr noch von Umsatzverschiebungen geprägt gewesen sei, habe sich dieser Stau nun aufgelöst und im dritten Quartal zu Umsatzerlösen in Höhe von 22,3 Mio. Euro geführt, was einem Zuwachs von 21% gegenüber dem zweiten Quartal und 41% gegenüber dem ersten Quartal bedeute.

Gründe dafür seien zum einen der im Juli gestartete Großauftrag von Airbus, für den inzwischen 35 Mitarbeiter beschäftigt seien, gewesen. Aber auch der Fremdsoftwareverkauf sei sehr zufrieden stellend verlaufen. Mit 9,4 Mio. Euro in diesem Segment hätten die Umsatzerlöse allein gegenüber dem Halbjahr mehr als verdoppelt werden können. Hier sei insbesondere die CENIT Schweiz hervorzuheben, die durch den Vertrieb der IBM-Software "FileNet System Monitor" mit 3,7 Mio. Euro maßgeblich zum Umsatz beigetragen habe. Der Bereich Hardware sei planmäßig gegenüber dem Vorjahr um 68% auf 2,4 Mio. Euro zurückgefallen, da dieser auf Grund der Margenschwäche im ersten Halbjahr 2008 aufgegeben worden sei.

Auch ergebnisseitig sei das dritte Quartal zufrieden stellend verlaufen. Das EBITDA habe im dritten Quartal bei 2,5 Mio. Euro und damit höher als im gesamten ersten Halbjahr 2008 gelegen, wo nur 1,4 Mio. Euro erzielt worden seien. Insgesamt habe sich das EBITDA in den ersten neun Monaten auf 3,9 Mio. Euro belaufen. Die Rohmarge habe im dritten Quartal mit 73,4% etwas niedriger als im ersten Halbjahr gelegen, was aber darauf zurückzuführen sei, dass CATIA-Software in den Vorratsbestand gekauft worden sei. Daher seien auch die Vorräte zum 30.09. stark gestiegen sowie der operative Cash-Flow negativ ausgefallen. Dies sei jedoch nur eine Stichtagsbetrachtung. Inzwischen sei die Software im Rahmen von Aufträgen bereits weiterverkauft, womit nach Ansicht der Analysten die genannten Effekte wieder ausgeglichen sein sollten.


Merklich erhöht hätten sich im dritten Quartal zudem die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die gegenüber dem zweiten Quartal um 16,2% auf 4,5 Mio. Euro angestiegen seien. Hierbei würden vor allem personalnahe Aufwendungen eine Rolle spielen. Zum einen seien im dritten Quartal noch einmal knapp 40 Mitarbeiter eingestellt worden, was Personalakquisekosten verursacht habe. Zudem hätten durch die anhaltende Knappheit an qualifiziertem Personal Leiharbeiter beschäftigt werden müssen, was ebenfalls Mehrkosten verursacht habe.

Unterm Strich habe sich das Periodenergebnis im dritten Quartal auf 1,6 Mio. Euro, nach 1,0 Mio. Euro im gesamten ersten Halbjahr belaufen. Gegenüber den ersten neun Monaten 2007 betrage der Rückgang 44,1%. Trotz der Finanzkrise und der schwächelnden Konjunktur könne das Unternehmen dennoch positiv in die Zukunft blicken. Die Auftragseingänge im dritten Quartal hätten sich auf über 20 Mio. Euro belaufen und seien vor allem aus dem Umfeld der Automobilzulieferer gekommen. Dies sei damit zu begründen, dass im Automobilbereich, trotz der aktuell schwierigeren Lage, Entwicklungsarbeiten gemacht werden müssten, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Eine Stornierung der bis dato erteilten Aufträge sei daher unwahrscheinlich. Der Auftragsbestand belaufe sich auf 26,2 Mio. Euro und liege damit um rund 30% über dem Vorjahresniveau.

Das dritte Quartal habe in die richtige Richtung gewiesen und deute auf ein ebenfalls besseres viertes Quartal hin. Die unternehmenseigenen Prognosen von Umsatzerlösen in Höhe von 75,0 Mio. Euro, bei einem EBIT von mindestens 4,0 Mio. Euro halte man für erreichbar. Sollte das vierte Quartal ähnlich gut verlaufen wie das dritte, könnte nach Meinung der Analysten sogar noch ein wenig mehr möglich sein. Konservativ würden die Analysten ihre zum Halbjahresbericht nach unten angepassten Schätzungen jedoch unverändert lassen. Die Bewertung der CENIT sei auch auf der Basis der zum Halbjahr reduzierten Erwartungen weiterhin sehr günstig. Der Enterprise Value/EBITDA belaufe sich gerade einmal auf 2. Zudem notiere der Aktienkurs nur kapp über Buchwert und sei mit rund 1 Euro Cash pro Aktie unterfüttert. Für 2009 errechne sich auf dem derzeitigen Kursniveau ein KGV von rund 6. Das Kursziel für die Aktie werde weiter bei 7,25 Euro gesehen.

Die Analysten von GBC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von CENIT zu kaufen. (Analyse vom 13.11.2008) (13.11.2008/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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