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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 10,32 € |
10,37 € |
-0,050 € |
-0,48 % |
21.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006305006 |
630500 |
- € |
- € |
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DEUTZ "buy“ 13.10.2008
VISCARDI AG
München (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der VISCARDI AG halten ihre Aktienempfehlung für DEUTZ (DE0006305006/ WKN 630500) bei "buy".
DEUTZ sei ein unabhängiger Motorenhersteller für Dieselmotoren mit führenden Marktpositionen in mehreren Nischemärkten und einer starken Marke, die für hohe Qualität und Zuverlässigkeit stehe. Gleichwohl habe die globale Finanzkrise eine Abschwächung der Motorennachfrage zur Folge, die sich von den USA nach Europa und nun sogar auch auf China ausgebreitet habe. DEUTZ habe aufgrund von Stornierungen bestehender Bestellungen und geringeren Verkaufsmengen für 2008 eine Gewinnwarnung ausgegeben. Der Aktienkurs sei seit Beginn des Jahres 2008 um 53% gefallen.
DEUTZ habe ein Grundniveau an Umsätzen und Erträgen durch den Absatz an die größten Aktionäre Volvo und Same DEUTZ-Fahr. Allerdings gebe es auch einen Bestellungsrückgang und DEUTZ erwarte nun einen Umsatzanstieg von nur 2% in 2008. Eine weitere Verlangsamung in 2009 sei wahrscheinlich. Nichtsdestotrotz gewinne DEUTZ neue Kunden, die den neuen nach der Einführung einer neuen Motorenreihe für Kunden mit Bedarf an großen Abgas-Emissionsstandards nachkommen müssten. Der Konzern habe zusätzliches Potenzial das Service-Geschäft auszubauen.
China könne für den Konzern der größte Wachstumsmotor werden. Durch sein Joint Venture mit der FAW Gruppe, sei DEUTZ 2008 in der Lage 100.000 Motoren für asiatische Kunden herzustellen mit einem Umsatz von etwa EUR 240 Millionen. Mittelfristig werde der Bau von 150.000 Motoren pro Jahr geplant. Es werde erwartet, dass das China-Geschäft in 2009 den Break Even-Point erreiche.
Mit dem Verkauf von DEUTZ Power Systems für EUR 360 Millionen im Jahr 2007 habe der Konzern Ende Juni 2007 eine Cashposition von EUR 360 Millionen gehabt. Bei geringeren Investitionen könne Ende 2009 die Cashposition EUR 72 Millionen betragen. DEUTZ expandiere jedoch gerade die Nachrüstung der Motorenwerke in Deutschland und den USA. Im Oktober könne der Konzern eine Entscheidung bezüglich der Entwicklung in Bezug auf die Behandlung von Abgasemissionen bekannt geben.
DEUTZ werde bei einem KGV 2009 von 7,1x bzw. KGV 2010 von 5,9 gehandelt. Die Bewertung von Vergleichsunternehmen auf Basis der beiden genannten Jahre liege bei einem Wert von EUR 4,30 bzw. EUR 4,50 pro Aktie.
Die Analysten der VISCARDI AG halten ihr "buy"-Anlageurteil für die DEUTZ-Aktie jedoch bei einem reduzierten mittelfristigen Kursziel von EUR 4,50 pro Aktie. (Analyse vom 13.10.2008) (13.10.2008/ac/a/nw)
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