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Elexis meiden


20.02.2002
Sparkasse Aurich-Norden

Die Wertpapierexperten der Gatrixx NetSolutions GmbH raten in einer Aktienanalyse, die im Auftrag der Sparkasse Aurich-Norden durchgeführt wurde, die Aktie von Elexis (WKN 508500) zu meiden.

Elexis sei mit seinen Tochtergesellschaften auf den weltweit wichtigsten Märkten vertreten. Allerdings lasse die wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen Monaten sehr zu wünschen übrig. Im Geschäftsjahr 2000 habe das Unternehmen bei einem Umsatz von 270,4 Millionen Euro einen Jahresfehlbetrag von 9,1 Millionen Euro erreicht. Im Jahr zuvor habe noch ein Nachsteuergewinn von 7,2 Millionen Euro ausgewiesen werden können.

Trotz der Fokussierung auf die Fertigungsautomatisierung und den damit verbundenen Veräußerungen von Unternehmensteilen habe sich die schlechte wirtschaftliche Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2001 fortgesetzt. Der Umsatz sei in den ersten neun Monaten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um magere 2,8 Prozent auf 140,8 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe bei minus 3,4 Millionen Euro gelegen. Unter dem Strich bleibe ein Nachsteuerverlust von 6 Millionen Euro, nach minus 2,7 Millionen Euro im Vorjahrszeitraum. Grund für das schlechte Abschneiden seien die schwache Konjunktur, Restrukturierungs-Aufwendungen und der Umzug der Tochter Elotherm.


Für das vierte Quartal 2001 habe der Konzern ein ausgeglichenes operatives Ergebnis prognostiziert. Dieses Ziel sei jedoch nicht erreicht worden. Im Rahmen der Restrukturierung hätten sich Kostenüberschreitungen herausgestellt und es hätten sich Risiken im Projektgeschäft gezeigt, die eine erhöhte Rückstellungsbildung erfordert hätten.

Ferner hätten sich die US-Töchter nicht der negativen wirtschaftlichen Entwicklung in den USA entziehen können. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäftswert von Beteiligungen und die Bildung von Rücklagen für die Restrukturierung hätten das Ergebnis zusätzlich belastet. Insgesamt erwarte das Unternehmen nun ein Nachsteuerergebnis von etwa minus 17 Millionen Euro im vierten Quartal. Damit dürfte der Fehlbetrag im Gesamtjahr 2001 bei etwa 23 Millionen Euro liegen.

Um wieder auf die richtige Bahn zu kommen, solle die Restrukturierung des Konzerns weiter fortgesetzt werden. Maßgeblich beteiligt seien dabei die im vierten Quartal in den betroffenen Gesellschaften eingesetzten neuen Geschäftsführungen. Zusätzlich seien prozessverbessernde Maßnahmen bei den Projekten in der Umsetzung. Zudem seien die Kostenstrukturen bei den US-Töchtern bereits deutlich reduziert worden. Die endgültigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie einen Ausblick für 2002 veröffentliche das Unternehmen Ende März 2002.

Die Elexis-Aktie habe in den vergangenen Monaten ihre Talfahrt fortgesetzt. Kein Wunder, denn die Unternehmensergebnisse seien schlecht gewesen. Aber auch die künftigen Aussichten seien nicht gerade rosig. Ob die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen den erwünschten Erfolg liefern würden, bleibe abzuwarten. Ende März würden die endgültigen Zahlen für 2001 veröffentlicht. Dann sollte ersichtlich werden, wie schlecht es um den Konzern wirklich stehe.

Da die Aktienexperten der Gatrixx NetSolutions GmbH in der Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden das Schlimmste befürchten und auch der Ausblick nicht gerade gut ausfallen dürfte, lautet die Einschätzung für die Elexis-Aktie "meiden".




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