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Vortag |
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Datum/Zeit |
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20,20 € |
-0,24 € |
-1,19 % |
24.04/15:11 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0HN5C6 |
A0HN5C |
- € |
- € |
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Deutsche Wohnen kaufen 01.09.2008
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Stefan Goronczy, Analyst der HSH Nordbank AG, stuft die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE000A0HN5C6 / WKN A0HN5C) unverändert mit "kaufen" ein.
Deutsche Wohnen habe jüngst operativ solide Halbjahreszahlen vorgelegt. Dabei habe der Verkaufserfolg in der Einzelprivatisierung sehr überzeugt. Die Umsatzerlöse seien durch die Übernahme der Gehag um 88,9 auf 149,4 Mio. EUR gestiegen. Die Netto-Mieteinnahmen hätten sich auf 96,3 Mio. EUR erhöht und in der Wohnungsprivatisierung habe der Buchgewinn 6,7 Mio. EUR betragen.
Fast ohne Immobilienwertzuschreibungen sei das Ergebnis vor allem durch höhere Marktwerte bei Zinsswaps und die zügig vorankommende Restrukturierung geprägt gewesen. Der positive Sondereffekt habe dabei mit 9 Mio. EUR überwogen, so dass ein Periodenüberschuss von 0,5 Mio. EUR erzielt worden sei. Der NAV sei seit März auf 37,35 EUR je Aktie gestiegen und der um die Restrukturierung bereinigte FFO habe sich auf 10,9 Mio. EUR verbessert. Das dürfte ausreichen, um die Dividendenzahlung wieder aufzunehmen.
In der Wohnungsbewirtschaftung sei der Leerstand seit Ende März nur geringfügig auf 6,5% gesunken. Die durchschnittliche Miete habe seitdem hingegen um fast 1% auf 5,05 EUR je Quadratmeter gut zugelegt. Halte dieses Tempo an, gelinge es, das Ziel von jährlich 3 bis 4% Mietwachstum zu erreichen. In der Wohnungsprivatisierung seien 1.381 Einheiten für 98 Mio. EUR verkauft worden. Davon werde ein Großteil, auch ein Blockverkauf, aber erst im dritten Quartal mit 6,5 Mio. EUR Buchgewinn ergebniswirksam.
Ebenso sei es mit dem Gewinn aus dem Verkauf der AKF über rund 16 Mio. EUR. Die Restrukturierungskosten von bislang 16,8 Mio. EUR dürften bis Jahresende hingegen nur noch um bis zu 3 Mio. EUR steigen. Damit seien rund 30% des Personals abgebaut und nachhaltig 10 Mio. EUR Kosten eingespart worden. Die Analysten würden damit rechnen, dass im zweiten Halbjahr die Portfoliobereinigung zügiger vorankomme und die Pflegeheime verkauft würden. Ihre Gewinnerwartungen würden sie weitgehend unverändert lassen.
Der Aktienkurs habe sich zuletzt zwar stabilisiert, impliziere aber einen nach Erachten der Analysten zu hohen NAV-Abschlag von über 70%. Die Analysten würden durch die hohe Bewertung der Immobilien anhand ihres EVA®-Bewertungsmodell nur einen Abschlag von 27% als gerechtfertigt sehen. Das entspreche einem Fair Value von 27,00 EUR je Aktie.
Daher sehen die Analysten der HSH Nordbank AG weiterhin ein hohes Kurspotenzial für die Aktie der Deutschen Wohnen AG und bestätigen ihr "kaufen"-Rating. Das Anlagerisiko würden sie für hoch halten. Ihr Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten betrage unverändert 27,00 EUR. (Analyse vom 01.09.2008) (01.09.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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