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Deutsche Wohnen halten 29.08.2008
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE0006283302 / WKN 628330) unverändert mit "halten" ein.
Die Deutsche Wohnen habe am 29. August 2008 die Zahlen für das erste Halbjahr 2008 bekannt gegeben; diese seien wie folgt ausgefallen: Umsatz: 149,4 Mio. Euro (Vj.: 60,5 Mio. Euro), EBIT: 47,9 Mio. Euro (Vj.: 47,8 Mio. Euro), Konzernüberschuss: 0,5 Mio. Euro (Vj.: 11,9 Mio. Euro) und der FFO (Funds from operations) je Aktie betrage 0,41 Euro.
Operativ habe sich die Deutsche Wohnen seit dem ersten Quartal 2008 nur wenig verbessert. So seien die Mieteinnahmen auf demselben Niveau wie im ersten Quartal geblieben. Nur die Verkaufserlöse hätten die operative Basis der Gesellschaft gestärkt. Im zweiten Quartal hätten hier 4,9 Mio. Euro als Gewinn verbucht werden können (in Q1 2008: 1,8 Mio. Euro).
Bei den Verwaltungskosten habe der Aufwand gesenkt werden können. Dennoch sei das EBIT mit 16,8 Mio. Euro vor allem durch höhere Instandhaltungs- und Restrukturierungsaufwendungen unter dem Wert des ersten Quartals von 31,1 Mio. Euro gewesen. Die Gesellschaft sehe die personelle Umstrukturierung für abgeschlossen. Das EBIT sei durch hohe Zinsaufwendungen mehr als aufgezehrt worden. Selbst wenn man die Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 16,8 Mio. Euro unberücksichtigt lasse, bleibe nur ein geringer Saldo übrig. Nur durch Gewinne aus der Marktwertanpassung von Finanzinstrumenten in Höhe von 25,9 Mio. Euro auf Halbjahressicht habe ein positives EBT in Höhe von 12,3 Mio. Euro erzielt werden können (Vj.: 31,6 Mio. Euro).
Folgende Punkte würden die Analysten bei der Aktie als relevant ansehen: Verkaufserlöse hätten gegenüber dem ersten Quartal gesteigert werden können. Personal- und Verwaltungsaufwand seien rückläufig im Quartalsvergleich und die Umstrukturierung komme voran. Der FFO je Aktie habe 0,41 Euro im Halbjahr betragen; dies steigere die Innenfinanzierungskraft. Die Strukturierungsaufwendungen würden das Ergebnis um 16,8 Mio. Euro schmälern. Ohne Bewertung von Zinsderivaten wäre das Halbjahresergebnis negativ ausgefallen. Das Jahr 2008 sei ein Jahr des Übergangs; ab 2009 sollte die Visibilität höher sein.
Im zweiten Halbjahr sollte es zu weiteren Cash-flows, die im Zusammenhang mit Blocktransaktionen und dem Verkauf von der AKF Telekabel TV stünden, kommen. Dies sollte die Nettofinanzverbindlichkeiten der Gesellschaft von 2,1 Mrd. Euro um weitere 105 Mio. Euro senken. Das Jahr 2008 werde insgesamt unter den Belastungen für die Integration und die Restrukturierung stehen. Die Analysten würden entsprechend negative Auswirkungen für die Ergebnisse in diesem Jahr erwarten.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Deutsche Wohnen-Aktie weiterhin mit "halten" ein. Anhand eines Peer-Group-Vergleiches lege man das neue Kursziel bei 11,00 Euro (alt: 17,00 Euro) fest. (Analyse vom 29.08.2008) (29.08.2008/ac/a/nw)
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