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CENIT investiert bleiben


19.08.2008
ExtraChancen

Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten in der Aktie von CENIT (ISIN DE0005407100 / WKN 540710) investiert zu bleiben.

Noch im Juni habe alles so positiv bei der CENIT Systemhaus AG ausgesehen: Trotz eines schwachen Auftaktquartals habe der Vorstand an seiner Jahresprognose festgehalten, dazu sei der größte Auftrag der Firmengeschichte von der EADS-Tochter Airbus gekommen. Doch statt der erhofften und in Aussicht gestellten Geschäftsbelebung im zweiten Quartal sei überraschend der Gewinn deutlich eingebrochen. Ebenso die Aktie, die die Experten am 11. Juni als "Top-Investment der Woche" (Empf.-Kurs 6,42 Euro) empfohlen hätten.

Bei der CENIT Systemhaus AG habe sich die schwache Umsatzentwicklung des ersten Quartals auch in den Monaten April bis Juni fortgesetzt. Der Beratungs- und Softwarespezialist habe mit 18,47 Mio. Euro zwar den Erlös des ersten Quartals um 2,65 Mio. Euro übertreffen können, doch im Vorjahresquartal seien 1,98 Mio. Euro mehr umgesetzt worden.

"Deutlich bemerkbar haben sich die Unsicherheiten bezüglich der konjunkturellen Entwicklung gemacht. Das führte zu einem Investitionsstau seitens der Kunden, vor allem in Deutschland", erkläre Felix Gode von GBC Research ("kaufen"), der sein Kursziel signifikant angepasst habe - von zuvor 12,49 Euro auf nunmehr 7,25 Euro.


Denn die schwache Nachfrage habe auch bei den Ergebnis-Kennziffern deutliche Spuren hinterlassen: Zwar sei der Rohertrag nur um 4,2% auf 28,25 Mio. Euro gefallen, da die Materialkostenquote gesenkt worden sei, vor allem aufgrund des verminderten Umsatzbeitrags des Hardwaregeschäfts, das im zweiten Quartal vollständig abgegeben worden sei. Dafür sei die EBITDA-Marge von 13,2% auf 3,9% gesunken, der absolute Wert habe sich von 5,21 Mio. auf 1,43 Mio. Euro verschlechtert, belastend habe sich hier auch der weitere Ausbau der Belegschaft ausgewirkt.

Diese solle im Jahresverlauf noch weiter aufgestockt werden, um die erwarteten Auftragsvolumina bearbeiten zu können. "Während aus dem Hardwarebereich mit keinen weiteren Umsatzbeiträgen zu rechnen ist, sollte es aber vor allem im Beratungsbereich zu einer Belebung kommen. Erste Erholungstendenzen hat das am Unternehmen bereits am Auftragseingang ausgemacht", erkläre Gode.

Der Auftragseingang sei um 14% gestiegen und habe sich auf rund 52,3 Mio. Euro belaufen. Der Serviceauftrag von Airbus sei im Juli angelaufen. Zudem sollten die verstärkten Vertriebsanstrengungen dazu beitragen, dass die Kundenbasis ausgebaut werde. So sei auch im kommenden Jahr wieder mit Umsatz– und Ergebnissteigerungen zu rechnen.

In diesem Jahr allerdings würden die Vorgaben aber wohl nicht mehr erreicht. Beim EBIT gehe das Unternehmen von 4 Mio. bis 4,5 Mio. Euro aus. "Wir passen unsere bisherigen Schätzungen vorsichtig auf das untere Ende der Spannbreite an. Bisher hatten wir mit 8,79 Mio. Euro gerechnet", erkläre Gode, der die Aktie nach den jüngsten Kurseinbrüchen für günstig bewertet halte - trotz der reduzierten Prognosen. Das erwartete KGV für 2009 belaufe sich auf unter 8. Zudem solle die Ausschüttung von 0,50 Euro beibehalten werden, was einer Dividendenrendite von über 10% entspreche.

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen bei der CENIT-Aktie investiert zu bleiben. Vor einem Neueinstieg sollte allerdings abgewartet werden, ob sich die positive Auftragsentwicklung auch positiv im nächsten Quartalsbericht widerspiegle. (Analyse vom 18.08.2008) (19.08.2008/ac/a/nw)



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