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H&R WASAG kaufen


15.08.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die H&R WASAG-Aktie (ISIN DE0007757007 / WKN 775700) weiterhin mit "kaufen" ein.

Der Umsatz sei insbesondere wegen der rohölpreisbedingt erhöhten Absatzpreise auf einen Rekordwert von 266,2 Mio. Euro (Q2 2007: 198,1 Mio. Euro) gewachsen. Im ersten Halbjahr 2008 sei der Umsatz um über 22% auf 495,3 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2007: 405,4 Mio. Euro) gestiegen. Die Analysten hätten für das Halbjahr mit 484,4 Mio. Euro gerechnet.

Trotz der dramatisch gestiegenen Einstandpreise und der nur zeitverzögert erhöhten Absatzpreise würden sowohl das EBITDA im zweiten Quartal 2008 mit 18,5 Mio. Euro (Q2 2007 bereinigt um die veräußerte Sprengstoffsparte: 20,7 Mio. Euro; BHLe 16,95 Mio. Euro) als auch das Ergebnis vor Steuern von 12,4 Mio. Euro (Q2 2007 bereinigt: 16,8 Mio. Euro) über den Analystenerwartungen liegen. Dabei müsse man berücksichtigen, dass 2,2 Mio. Euro beim Vorsteuerergebnis als Sonderertrag aus der Auflösung der Vorzugsaktien resultiert hätten und die Analysten diesen Effekt nicht in ihrer Prognose für den Nettogewinn von 6,9 Mio. Euro berücksichtigt hätten. Der Konzernüberschuss habe im zweiten Quartal bei 9,4 Mio. Euro gelegen.

Auch das gesamte erste Halbjahr liege mit einem Ergebnis vor Steuern von 28,0 Mio. Euro (2007 bereinigt: 38,1 Mio. Euro) im Rahmen der Erwartungen. Auf dieser Basis habe der Vorstand die Prognose bestätigt, einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro und ein Vorsteuerergebnis für das Gesamtjahr in der Größenordnung zwischen 50 Mio. und 60 Mio. Euro zu erreichen.


Dem Konzern sei es zwar teilweise gelungen, die Preissteigerungen durch entsprechende Preiserhöhungen für die eigenen Produkte abzufangen und so die Basis für eine auskömmlichere Margensituation im zweiten Halbjahr zu legen, gleichwohl komme die Korrektur beim Rohölpreis just in der Phase, in der das Unternehmen bei seinen Kunden die Preise anhebe. Die Gespräche mit den Kunden dürften sich daher schwieriger gestalten.

Der Vorstand halte es angesichts bestehender Unsicherheiten an den Rohstoffmärkten für unverzichtbar, alle anstehenden Investitionsentscheidungen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen, um einen ausreichenden Liquiditätspuffer für die weiter stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklung vorhalten zu können.

Der Geschäftsbereich Kunststoffe habe die Nachfrageflaute aus der Automobilindustrie zu spüren bekommen und nicht zufrieden stellende Ergebnisse abgeliefert. Das EBITDA sei mit 1,0 Mio. Euro über 28% hinter dem Vorjahr (Q2 2007: 1,4 Mio. Euro) zurückgeblieben. Belastungen würden sich hier auch aus den laufenden Restrukturierungen des Bereiches in Europa und in der seit Anfang April zu 100% zum H&R WASAG Konzern gehörenden chinesischen Tochtergesellschaft ergeben. Das Ziel, in diesem Jahr 3,9 Mio. Euro EBITDA zu erreichen, stehe damit außer Reichweite.

Die von der Hauptversammlung beschlossene Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien habe abgeschlossen werden können. Die neuen Aktien halte Herr Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Thum, dem damit ein Stimmrechtsanteil von 8,07% zuzurechnen sei.

Man halte die Unternehmensziele für das laufende Jahr für erreichbar. Die Aktie habe sich bereits wieder von den Tiefständen erholt. Die Analysten würden angesichts der Unsicherheiten bezüglich der Kunststoffsparte und einer möglichen Belastungen in der Umsetzung der Preissteigerungen ihr Kursziel um einen Euro auf 19,00 Euro reduzieren.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die H&R WASAG-Aktie unverändert mit dem Rating "kaufen". (Analyse vom 15.08.2008) (15.08.2008/ac/a/nw)




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