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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006200108 620010 -   € -   €
 
 
 

INDUS Holding im Bereich um 19 Euro kaufen


11.08.2008
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten die Aktie der INDUS Holding (ISIN DE0006200108 / WKN 620010) im Bereich um 19 Euro mittelfristig zu kaufen.

Die Mittelstandsholding habe in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von knapp 220 Millionen Euro und ein EBIT von 21,1 Millionen Euro erzielt. Unterm Strich habe in der Kasse ein Gewinn von 8,4 Millionen Euro geklingelt. Das Startquartal sei plangemäß verlaufen. Wie CEO Helmut Ruwisch den Experten im Hintergrundgespräch erläutere, habe sich in der zweiten Periode der positive Trend fortgesetzt. "Die Monate April und Mai liegen deutlich über dem Vorjahr. Wir sehen keine Abschwächung bei unseren Gesellschaften. Die Auftragsbücher sind voll und die Produktion läuft auf Hochtouren", freue sich der CEO.

Die INDUS Holding kaufe in der Regel gesunde mittelständische Firmen. Aktuell würden 42 Unternehmen aus dem Bereich Konsumgüter, Maschinenbau, Automobilindustrie sowie Bau im Portfolio schlummern. "Sollte sich die Konjunktur abschwächen, sind wir sehr zuversichtlich, dass wir elegant durch die Kurve fahren. Unser Portfolio ist breit aufgestellt und insbesondere sind die Unternehmen in Nischen tätig", erkläre Ruwisch.


Für das Gesamtjahr bekräftige der studierte Betriebswirt auf Basis des aktuellen Portfolios einen Umsatz von über 970 Millionen Euro zu stemmen. Die EBIT-Marge solle sich auf komfortable elf Prozent belaufen. Das entspreche einem EBIT von mehr als 105 Millionen Euro. Unterm Strich könnten bis zu 55 Millionen Euro in der Kasse klingeln oder knapp drei Euro je Aktie. Bei sämtlichen Kennziffern sollten sodann neue Bestmarken eingefahren werden. Gut 40 Prozent des Profits wolle das Unternehmen jährlich als Dividende ausschütten. Somit sollte INDUS erneut mindestens eine Dividende von 1,20 Euro zahlen.

In den letzten zwei Jahren habe sich Ruwisch mit Akquisitionen zurückgehalten. "Die Preise waren schlicht zu hoch und viel Überteuertes am Markt", so der CEO. Jetzt wolle der Firmenchef jedoch wieder aufs Gaspedal drücken und Firmen kaufen. "Die Preise haben sich aufgrund der Marktentwicklung wieder normalisiert. In den nächsten zwei Jahren sehen wir eine glänzende Zeit um zu kaufen." Ziel seien profitable Firmen mit einem Umsatz zwischen 20 bis 100 Millionen Euro. Sanierungen kämen für Ruwisch nicht infrage. "Das können Private-Equity-Firmen besser".

Für Zukäufe könne das Unternehmen auf eine Liquidität von mehr als 100 Millionen Euro zurückgreifen. Ein bis zwei Akquisitionen könnten in diesem Jahr durchaus noch drin sein, ergänze der CEO. Nicht auszuschließen, dass sich Firmen innerhalb der bestehenden Gruppe durch Übernahmen stärken und strategisch abrunden würden. Sich von Beteiligungen zu trennen sei nicht angedacht; dieses wäre zwar positiv für den Gewinn, da hierdurch stille Reserven aufgedeckt würden, die reichlich in der Bilanz schlummern dürften. Aufgrund des Vorhabens die Liquidität in Akquisitionen zu stecken, erteile Ruwisch einem Aktienrückkaufprogramm eine Absage. Die Experten würden dennoch nicht ausschließen, dass INDUS möglicherweise bei attraktivem Kursniveau doch eigene Aktien zurückkaufe.

Aktuell werde das Unternehmen lediglich mit knapp 350 Millionen Euro kapitalisiert. Das KGV liege bei preiswerten sechs. Am besten vergleichbar sei INDUS mit GESCO, die von den Experten schon mehrfach favorisiert worden sei.

Nach der jüngsten Korrektur der Aktie empfehlen die Experten von "TradeCentre.de", die Aktie der INDUS Holding im Bereich um 19 Euro mittelfristig zu kaufen. Die Dividendenrendite von über sechs Prozent sei zudem nicht von Pappe. (Analyse vom 11.08.2008) (11.08.2008/ac/a/nw)



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