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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 29,28 € |
29,44 € |
-0,16 € |
-0,54 % |
21.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006219934 |
621993 |
- € |
- € |
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Jungheinrich halten 06.08.2008
ExtraChancen
Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten Anlegern die Aktie von Jungheinrich (ISIN DE0006219934 / WKN 621993, VZ) zu halten.
Nachdem die Jungheinrich AG, die "Aktie des Tages" der Experten vom 11. Februar (Empfehlungskurs: 21,85 Euro), ihr Kursziel von 25 Euro zwischenzeitlich bereits erreicht habe, sei sie mittlerweile deutlich zurückgefallen.
Die Analysten von UniCredit würden an ihrer Kaufempfehlung (Kursziel von 33,50 auf 26 Euro gesenkt) allerdings festhalten, obwohl die EBIT-Marge nicht nur im zweiten Quartal (Zahlen würden am 14. August vorgelegt), sondern auch in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 wahrscheinlich sinken werde. Sie würden den Titel für deutlich unterbewertet halten, denn aufgrund des äußerst profitablen Service-Geschäftes würden die Hamburger über eine stabile Gewinnbasis verfügen.
Auch das Bankhaus Lampe halte die 2007er Margen nicht mehr für erreichbar, allerdings sei das schon frühzeitig kommuniziert worden. "Zudem drücken die immer weiter steigenden Rohstoffpreise, vor allem beim Stahl, auf das Sentiment der Aktie. Die in diesem Zusammenhang zuletzt deutlich reduzierten Gewinnreihen einiger Analysten hätten ihr Übriges getan", so Gordon Schönell, der auf dem aktuellen Kursniveau dem Titel gegenüber weiterhin positiv gestimmt sei und ihn mit Kursziel 25 Euro (vorher 30,75 Euro) unverändert zum Kauf empfehle.
Denn nach Aussagen der Gesellschaft habe sich das zweite Quartal sehr gut entwickelt, so dass zum Halbjahr mit einem Umsatzplus von ca. 8% bis 9% zu rechnen sei. Zur Erinnerung: Im ersten Quartal habe der Zuwachs bei 7,6% gelegen. "Die gestiegenen Stahlpreise belasten das laufende Geschäftsjahr zwar außerplanmäßig, doch gibt es entlastende Maßnahmen zur Kostensenkung", so Schönell.
Im Herbst stünden für Jungheinrich neue Verhandlungen mit den Stahlproduzenten an. Hier würden voraussichtlich höhere Preise akzeptiert werden müssen, allerdings betreffe das auch die Konkurrenz. "Die asiatischen Hersteller von Flurförderfahrzeugen werden wahrscheinlich sogar stärker unter den Stahlpreisen leiden als die europäischen Anbieter, da sie das wesentlich teurere australische Erz verarbeiten", so Schönell, der erwarte, dass die Staplerhersteller auf breiter Front die gestiegenen Rohstoffkosten zur Entlastung der Margen weiter reichen würden. Zudem sei es fraglich, ob die Stahlpreise längerfristig auf diesem hohen Niveau verharren würden.
Da die margenstarken Dienstleistungen, der Service-Bereich sorge bereits für 30% der Umsätze und damit mehr als die Hälfte der Erträge, immer stärker nachgefragt würden, seien die Experten zuversichtlich, dass die SDAX-Aktie sich in nächster Zeit wieder erholen werde.
Anleger, die noch investiert sind, sollten nach Ansicht der Experten von "ExtraChancen" die Aktie von Jungheinrich halten. (Analyse vom 05.08.2008) (06.08.2008/ac/a/nw)
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