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LUDWIG BECK kaufen 24.07.2008
GSC Research
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von GSC Research, Klaus Kränzle, stuft die LUDWIG BECK-Aktie (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) von "halten" auf "kaufen" herauf.
Während sich LUDWIG BECK im Januar und Februar den widrigen Begleitumständen des deutschen Einzelhandels noch erstaunlich gut habe entziehen können, habe dem Münchener Unternehmen bereits im März der Wind der rauen Branchenkonjunktur ins Gesicht geblasen. Diese Entwicklung habe sich nunmehr auf Halbjahresebene fortgesetzt.
LUDWIG BECK habe beim Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer) einen Umsatzrückgang von 5,3 Prozent auf 36,8 (Vj. 38,9) Mio. Euro hinnehmen müssen. Flächenbereinigt habe das Unternehmen auf Bruttobasis mit einem Rückgang von 2,9 Prozent ein wenig besser abgeschnitten. Als Gründe habe LUDWIG BECK neben der schwierigen Branchenkonjunktur auch das Fehlen des Umsatzes aus dem letztjährigen Sommer-Räumungsverkauf im Zuge des Stammhaus-Umbaus genannt.
Auf Ergebnisebene seien die Zahlen dank einer weiterhin zu konstatierenden Kostendisziplin aus Sicht der Analysten zufriedenstellend ausgefallen. So sei es in einem widrigen Umfeld gelungen, die bei Konsum- und Handelsunternehmen sehr wichtige Rohertragsmarge (Nettoumsatz minus Materialaufwand) auf 40,2 (39,4) Prozent zu steigern. In absoluten Zahlen hätten die Kosten von 39,0 auf 37,2 Mio. Euro gesenkt werden können.
Demzufolge habe sich das operative Ergebnis (EBIT) mit 1,3 (1,1) Mio. Euro nach Unternehmensangaben um 23 Prozent über Vorjahresniveau bewegt. Der traditionell auf Halbjahresebene beim Jahresüberschuss nach Steuern und Anteilen Dritter zu verzeichnende Fehlbetrag sei leicht auf 0,4 (-0,5) Mio. Euro geschrumpft. Die Zahlen hätten sich damit im Rahmen der Erwartungen der Analysten bewegt.
Obwohl wegen der negativen Entwicklung des deutschen Konsums derzeit viel gegen Handels- und Konsumtitel spreche, habe die Börse bei vielen Aktien nach Erachten der Analysten stark übertrieben. Diese Feststellung zeige sich vor allem in der sehr großen Abweichung des fairen Wertes zwischen DCF-Modell und dem Resultat der Peer-Group-Bewertung.
Trotz dieser geschilderten Entwicklung habe LUDWIG BECK nach Erachten der Analysten vor allem auf Ergebnisebene gute Halbjahreszahlen vorgelegt. Diese Tatsache unterstreiche die Fähigkeit von LUDWIG BECK, trotz eines widrigen Umfeldes eine "eigene Firmenkonjunktur" zu erzeugen. Die Analysten würden deshalb ihre Schätzungen beibehalten. Zwar würden diese ein mindestens zufriedenstellendes Weihnachtsgeschäft beinhalten. Da LUDWIG BECK seine Prognose bestätigt habe, würden die Analysten jedoch derzeit keinen Grund sehen, ihre vorsichtigen Schätzungen zu reduzieren.
Nachdem sich LUDWIG BECK lange Zeit sehr stabil im schwierigen Marktumfeld habe behaupten können, sei die Aktie seit dem letzten Analyse-Update der Analysten im Zuge der jüngsten Abwärtswelle im Gesamtmarkt ebenfalls deutlich eingebrochen.
Aufgrund der gesunkenen Bewertungsparameter reduzieren die Analysten von GSC Research daher zwar ihr Kursziel von 13,80 auf 12,10 Euro, stufen das LUDWIG BECK-Papier aber gleichzeitig von "halten" auf "kaufen" hoch. (Analyse vom 24.07.2008) (24.07.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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