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Audi untergewichten


01.02.2002
GBC-Research

Die Analysten von "GBC-Research" raten die Aktien von Audi (WKN 675700) unterzugewichten.

Die Audi AG sei innerhalb des Volkswagen-Konzerns für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Pkw/Kombis der oberen Mittelklasse bis Oberklasse verantwortlich. Mit der Übernahme der Lamborghini-Gruppe im Jahre 1998, habe Audi auch das Segment der luxuriösen Sportwagen besetzen können. Im wesentlichen sei Audi auf den westeuropäischen Markt konzentriert. International sei der Konzern mit Tochtergesellschaften in Großbritannien (Cosworth), Ungarn, Brasilien und in Italien (Automobili Lamborghini Holding S.p.A.) vertreten. Seit 1993 würden die Umsätze bei Audi unaufhaltsam ansteigen und auch beim Jahresergebnis habe es bis auf eine Ausnahme ausnahmslos eine sehr positive Entwicklung gegeben.


Die Audi-Aktie befinde sich seit Mitte September in einem gewaltigen Kursaufschwung, der sie von 60 Euro bis auf über 300 Euro geführt habe. Bei Audi würden die Investoren offenbar auf das neue Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz setzen, welches Anfang des Jahres in Kraft getreten sei. Danach könne ein Unternehmen den verbleibenden freien Aktionären ein Abfindungsangebot für die restlichen ausstehenden Aktien machen, sofern es mehr als 95% der Aktien kontrolliere. Dieses Abfindungsangebot müsse in der Nähe des aktuellen Marktpreises liegen und könne von den verbleibenden freien Aktionären nicht abgelehnt werden – das ganze sei ein sogenannter "Squeeze out".

Die Aktie erscheine den Analysten aber mit einer Verfünffachung im Kurs seit den Tiefstständen von Mitte September extrem heiß gelaufen und ein Investor sollte über Gewinnmitnahmen bei über 300 Euro nachdenken. Der Kurs könne weiter steigen, aber eine technische Reaktion erscheine unausweichlich und man sollte nicht zu "den Letzten" gehören, die den Wert kaufen.

Demnach stufen die Wertpapierexperten von "GBC-Research" die Audi-Aktie mit "untergewichten" ein.




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