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GESCO kaufen


30.06.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von GESCO (ISIN DE0005875900 / WKN 587590) nach wie vor mit "kaufen" ein.

Die GESCO AG habe am 26.06. im Rahmen einer Analystenkonferenz mit anschließender Besichtigung der größten Beteilung Dörrenberg die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2007/08 präsentiert. Diesbezüglich habe es keine Überraschungen gegeben, da die Beteiligungsgesellschaft bereits Ende Mai vorläufige Zahlen veröffentlicht habe.

Überaus positiv habe die Analysten allerdings die Guidance für das laufende Geschäftsjahr überrascht. GESCO plane, die Umsätze um 11,1% auf 370,0 Mio. EUR und den Konzernjahresüberschuss deutlich überproportional - u. a. infolge einer reduzierten Steuerquote - dazu auf 21,5 Mio. EUR (+20,1%) zu steigern. Die Analysten seien im Vorfeld von einem geringeren Umsatzwachstum ausgegangen (+6,0%), beim operativen Ergebnis hätten sie nach Gesprächen mit der Gesellschaft sogar einen leichten Rückgang erwartet. Damals habe es geheißen, dass die hohe Auslastung der Gesellschaften kaum Spielraum für eine weitere Fixkostendegression zulasse und sich steigende Rohstoffkosten zudem noch belastend auswirken würden.

Das Wachstum im laufenden Geschäftsjahr werde dabei angabegemäß zu 70% aus Preissteigerungen und zu 30% aus einem Mengenwachstum resultieren. Da durch die Preissteigerungen größtenteils nur die erhöhten Rohstoffpreise weitergeben werden könnten, seien so deutliche Margensteigerungen wie in den letzten Geschäftsjahren nicht zu erwarten.

Konsolidierungseffekte würden zum Umsatzwachstum mit 1% beitragen. Hier wirke sich die erstmalige volljährige Einbeziehung der im April 2007 übernommenen VWH Vorrichtungs- und Werkzeugbau Herschbach GmbH positiv aus. Diese sei im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 nur mit acht Monaten in den Abschluss mit eingegangen.


Aufgrund von teilweise überzogenen Preiserwartungen bei möglichen Akquisitionsobjekten sei GESCO diesbezüglich in den letzten zwölf Monaten eher zurückhaltend gewesen. Im Zuge der Konjunkturängste sehe die Gesellschaft aber wieder eine Normalisierung der Übernahmemultiples. Finanzielle Mittel stünden der Gesellschaft dafür in jedem Fall zu Verfügung.

Im Schnitt würden sich die Tochtergesellschaften der GESCO AG auch im laufenden Geschäftsjahr wiederum sehr positiv entwickeln. Viele der Unternehmen würden in einer Nische agieren und seien damit nach Erachten der Analysten weniger abhängig von konjunkturellen Zyklen, wie das Beispiel der vorgestellten Dörrenberg Edelstahl GmbH zeige. Zum Leistungsspektrum würden die Produktion von Edelstahl für den Werkzeugbau, die Herstellung hochwertiger Edelstahlwerkzeuge sowie die Wärmebehandlung und Oberflächenbeschichtung verschiedenster Stahlerzeugnisse zählen. Lediglich 1% der gesamten Stahlproduktion entfalle auf Edelstahl, davon wiederum nur 3% auf Werkzeugstahl.

Die Analysten hätten ihre bisher zu vorsichtigen Schätzungen nach oben angepasst und würden entsprechend auch ihr Kursziel auf 65,00 EUR (zuvor: 60 EUR) erhöhen, was dann einer immer noch moderaten Bewertung entspreche (KGV: 9,1).

Zusammenfassend seien folgende Aspekte bei diesem Wert festzuhalten: Die Guidance für 2008/09 übertreffe die Erwartungen. Die Aktie sei deutlich unterbewertet. Die Dividendenrendite sei auf hohem Niveau. Es gebe Wachstumsfantasie durch mögliche Akquisitionen, die Finanzmarktkrise hemme nicht, und die Multiples würden sinken. Eine Nischenposition und/oder mittelständische Größe der Töchter würden nach Erachten der Analysten die Konjunkturabhängigkeit verringern. Der SDAX-Aufstieg erhöhe die Wahrnehmung des Wertes.

Trotz allem würde auch GESCO einen starken wirtschaftlichen Abschwung zu spüren bekommen. Die Beteiligungsunternehmen würden oft mit einem Holdingabschlag notieren.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von GESCO unverändert mit "kaufen" ein. (Analyse vom 30.06.2008) (30.06.2008/ac/a/nw)




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