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Deutsche Wohnen AG verkaufen


24.01.2002
Hamburgische LB

Die Analysten der Hamburgischen Landesbank raten die Aktie der Deutsche Wohnen (WKN 628330) zu verkaufen.

Einen NAV veröffentliche die Deutsche Wohnen bislang nicht. Basierend auf einem langfristig erzielbaren Veräußerungspreis von 950 Euro je Quadratmeter und einem unterstellten Vorverkaufsaufwand von 200 Euro je Quadratmeter ermittele man bei der Hamburgischen Landesbank einen NAV von 137 je Aktie.

Obgleich die Deutsche Wohnen eine Marktkapitalisierung von 594 Mio. Euro und einen hohen Streubesitzanteil aufweise, werde der Wert so gut wie nicht gehandelt. Die Aktie notiere ohnehin nur an der Börse in Luxemburg und im deutschen Freiverkehr. Auch künftig sei von keiner wirklichen Fungibilität des Wertpapiers auszugehen, da Ambitionen, das Segment oder die Handelsplätze zu verbessern, nicht bestünden.


Die Deutsche Wohnen ähnele mehr einem geschlossenen Fonds. Diesen Eindruck mache auch die Ausschüttungspolitik. Denn die hohe steuerfrei Dividende von zuletzt 10 Euro je Aktie werde auch künftig dem Einlagenkonto entnommen.

Die Dividendenrendite von derzeit 6,8% dürfe aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es an einer zukunftsfähigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens mangele, um die auch künftig hohen Ausschüttungen zu rechtfertigen. Die Beschränkung auf die Bewirtschaftung und den Verkauf ohne eine wirkliche Entwicklung, die einen Mehrwert schaffe, und eine fehlende Akquisitionspolitik zur Aufstockung des Portfolios, würden dem Wert keine Phantasie verleihen.

Selbst bei einem auf 20 Mio. Euro deutlich gesteigerten Jahresüberschuss für 2001, ergebe sich ein KGV von 29,7. Bei der Hamburgischen Landesbank meine man, dass die Aktie überbewertet und ein Abschlag vom NAV gerechtfertigt sei. Davor schütze auch das für Ende 2009 geltende Andienungsrecht nicht, welches eine Mindestverzinsung von 4,5% p.a. garantiere. Basierend auf einem EBTDA von 39 Mio. Euro rechne man mit einem Fair Value von 125 Euro.

Von daher lautet das Rating der Experten der Hamburgischen Landesbank für die Aktie von Deutsche Wohnen "Verkaufen".



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