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Funkwerk für spekulative Anleger


21.05.2008
ExtraChancen

Hagen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "ExtraChancen" können spekulative Anleger mit einem etwas längeren Zeithorizont bei der Funkwerk-Aktie (ISIN DE0005753149 / WKN 575314) jetzt auf eine Erholung setzen.

Im vergangenen Sommer hätten die Experten Anlegern in den "ExtraChancen" die Aktie der Funkwerk AG empfohlen, nachdem diese von fast 26 auf 17 Euro eingebrochen sei. Doch das sei noch nicht das Ende der Talfahrt des Spezialisten für Kommunikationssysteme gewesen. Inzwischen notiere die Aktie 20% unter ihrem Buchwert. Seien die Restrukturierungen erfolgreich, dann bestehe hier Erholungspotenzial.

Im ersten Quartal habe die Funkwerk AG noch nicht alle Erwartungen erfüllen können. Zwar seien die Umsätze von 59,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 61,6 Mio. Euro gestiegen, doch das EBIT habe sich auf 0,1 Mio. Euro halbiert. Außerdem sei ein Quartalsverlust von 0,2 Mio. Euro (2007: plus 0,2 Mio. Euro) ausgewiesen worden.

Allerdings sei das erste Quartal bei Funkwerk traditionell schwach, denn über die Budgetierung vieler Geschäfte würden die Kunden erst im weiteren Jahresverlauf entscheiden. Der Vorstand zeige sich zuversichtlich und erwarte in den folgenden Quartalen deutlich steigende Ergebnisbeiträge. In allen Bereichen sei nämlich mit höheren Umsätzen zu rechnen, außerdem sollten die Belastungen durch die strategische Neuausrichtung zum Jahresende hin abnehmen.


Für das laufende Jahr sei die Prognose bestätigt worden, danach solle der Umsatz bei 310 Mio. Euro und das EBIT bei 10 Mio. Euro liegen. Mittelfristig sei geplant, die EBIT-Marge auf 8% zu steigern. Derzeit liege sie bei knapp 5%. Treiber des Wachstums sei auch im ersten Quartal der Bereich "Traffic Control Communication" gewesen, in dem man als Marktführer in Europa Züge mit so genannten "GSM-R-Terminals" ausstatte. Die Erlöse hätten im 1. Quartal mit 33,4 Mio. Euro um 42% über dem Vorjahr gelegen.

Die Probleme in der Netzwerksparte solle das Unternehmen mittlerweile in den Griff bekommen haben, hier werde im zweiten Halbjahr wieder mit schwarzen Zahlen gerechnet. Insgesamt habe der Auftragsbestand des Konzerns zum Quartalsende bei 131,1 Mio. Euro gelegen, damit seien mehr als 40% des avisierten Umsatzes in 2008 abgesichert.

In den Einschätzungen der Analysten spiegele sich allerdings immer noch die Unsicherheit über die Geschäftsentwicklung wider - auch wenn in den kommenden Jahren durchaus profitables Wachstum zu erwarten sei. Das Bankhaus Lampe beispielsweise stufe die Aktie mit "halten" und dem Kursziel von 12 Euro ein. Angesichts der Schätzungen der Analysten liege das KGV für das laufende Jahr bei 10,7, für 2009 sogar nur bei 8.

Zudem liege die Marktkapitalisierung des Unternehmens von 97 Mio. Euro deutlich unter dem Eigenkapital, welches sich auf 124 Mio. Euro belaufe.

Spekulative Anleger mit einem etwas längeren Zeithorizont können bei der Funkwerk-Aktie jetzt auf eine Erholung setzen, so die Experten von "ExtraChancen". (Analyse vom 20.05.2008) (21.05.2008/ac/a/nw)




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