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Deutsche Wohnen kaufen 07.05.2008
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Stefan Goronczy, Analyst der HSH Nordbank AG, stuft die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE0006283302 / WKN 628330) unverändert mit "kaufen" ein.
Die Deutsche Wohnen AG habe 2007 den Gewinn dank Zuschreibungen auf den Immobilienbestand relativ stabil gehalten. Einmalige Effekte aus dem Kauf der GEHAG, deren Ergebnisse erst ab August einbezogen worden seien, und aus der Besteuerung der steuerfreien EK02-Rücklagen hätten den Jahresüberschuss deshalb nur um 1,3 auf 29,8 Mio. EUR gesenkt. Durch die Lösung des EK02-Problems könne künftig aus Gewinnen anstatt aus der Kapitalrücklage ausgeschüttet werden. Die Option einer steuerfreien Dividende stehe dem Unternehmen aber weiterhin offen. Die Ausschüttung solle sich zudem künftig am operativen Ertrag orientieren. Das bedeute für 2007, dass sie ausfalle, weil der operative Cash flow nur eben positiv gewesen sei.
Das habe auch an der zurückgefahrenen Wohnungsprivatisierung gelegen, deren zahlungswirksamer Gewinnbeitrag nun durch die Bilanzierung zu Marktwerten ersetzt werde. Entsprechend seien 2007 nur rund 880 Wohnungen veräußert worden, aus der Einzelprivatisierung aber zu ansehnlichen Preisen. Trotz der Belastung aus der EK02-Besteuerung sei der NAV wegen der Höherbewertung von Immobilien auf 37,16 EUR je Aktie gestiegen. Er basiert auf der nach Erachten der Analysten der HSH Nordbank AG recht hohen Bewertung von 985 EUR je m2 Wohnfläche. Der hohe Kursabschlag zum NAV von über 50% offenbare dabei die Skepsis der Marktteilnehmer. Auch die Analysten würden aufgrund der nicht risikoadäquaten Rendite einen Abschlag für gerechtfertigt halten.
Der Vorstand sehe 2008 als ein Übergangsjahr, bevor ab 2009 höhere Gewinne erzielt würden. 2008 dürften die Restrukturierung der Deutschen Wohnen und die Integration der GEHAG noch belasten und zu einem EBIT von 127 Mio. EUR führen, das geringer ausfallen dürfte als bisher erwartet. Auch der Gewinn dürfte mit rund 23 Mio. EUR nochmals sinken. Da sich der operative Cash flow aber bessern sollte, rechne man mit einer Dividende von mindestens 40 Cent je Aktie. Die ab spätestens 2010 nachhaltig höheren Gewinne sollten dann mehr als 90 Cent erlauben. Sie sind für die Renditebefriedigung des in Immobilien gebundenen Eigenkapitals dennoch nicht ausreichend, sodass die Analysten der HSH Nordbank AG nach ihrem EVA®-Bewertungsmodell einen gerechtfertigten NAV-Abschlag von 27% und einen Fair Value von 27,00 EUR ermitteln. Der jüngste Kurseinbruch scheine ihnen dennoch übertrieben.
Vielmehr erkennen die Analysten der HSH Nordbank AG Kurspotenzial und bestätigen daher ihr Rating "kaufen" für die Deutsche Wohnen-Aktie. Das Anlagerisiko würden sie nach wie vor hoch einschätzen. Ihr Kursziel auf Sicht von 12 Monaten würden sie auf 27,00 EUR senken. (Analyse vom 07.05.2008) (07.05.2008/ac/a/nw) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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