|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Baader "strong buy" 05.05.2008
neue märkte Supertrade
Weiding (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "neue märkte Supertrade" bewerten die Aktie von Baader (ISIN DE0005088108 / WKN 508810) mit dem Rating "strong buy".
Baaderbank sei ein Small Cap mit einer anstehenden, hohen Dividendenausschüttung. Der Hauptversammlung am 26. Juni werde eine im Vergleich zum Vorjahr unverändert hohe Dividende in Höhe von 25 Cent je Aktie vorgeschlagen. Wer die Bankaktie unter 4,20 Euro kaufe, könne sich damit auf eine Dividendenrendite von über 6% freuen.
Das Unterschleißheimer Finanzinstitut sei mit 315 Mitarbeitern Deutschlands führende Wertpapierhandelsbank. Baaderbank sei Marktführer unter den Maklergesellschaften in Frankfurt und Mitglied an den anderen sechs deutschen Börsen sowie an allen wesentlichen Handelsplätzen in Europa. Außerdem verfolge der Marktführer über Beteiligungen in Indien und in der Golf-Region die Strategie, von der Entwicklung dieser rasch wachsenden Kapitalmärkte zu profitieren, um sich so neue Ertragsquellen außerhalb Deutschlands zu erschließen.
Trotz heftiger Börsenturbulenzen und rückläufiger Ertragsentwicklungen habe Baader das 1. Quartal 2008 mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen können. Im Vergleich zum selben Vorjahresquartal sei das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 11,8 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro, der Gewinn je Aktie von 0,19 Euro auf 0,13 Euro rückläufig gewesen. Das Provisionsergebnis habe sich im Stichtagsvergleich von 13,7 Mio. Euro auf 10,1 Mio. Euro reduziert, das Handelsergebnis sei mit 16,1 Mio. Euro nach 17,1 Mio. Euro relativ stabil geblieben. Der Konzern habe zum 31.03.2008 über ein Eigenkapital in Höhe von 169,5 Mio. Euro (31.12.2007: 165,4 Mio. Euro) verfügt. Die Eigenkapitalquote habe bei 55,2% gelegen.
Baader dürfte auch weiterhin von der hohen Volatilität an den Märkten, der Erschließung neuer Geschäftsbereiche und nicht zuletzt auch von einer möglichen Erholung des IPO-Marktes profitieren. Sogar in der momentanen Krise sei es Baader gelungen, ihre Position als führende Wertpapierhandelsbank und größte Börsenmaklergesellschaft in Deutschland deutlich auszubauen. So habe der Marktanteil unter den Skontroführern an der Frankfurter Wertpapierbörse in den letzten Monaten auf 38% gegenüber 31% im Vorjahr gesteigert werden können. Auch das Geschäft mit börsennotierten Fonds laufe derzeit auf Hochtouren. Bisher erfolge lediglich 1% des Fondsvertriebs über die Börse, obwohl dieser Weg kostengünstiger und transparenter sei.
Die Aktie sei bekannt für hohe Kurssprünge. Bereits in der Frühphase des Neuen Marktes 1997 sei das Papier nur innerhalb 13 Monaten um unglaubliche 14.000% gestiegen. Die Jahre darauf sei das ernüchternde Desaster gefolgt. Eine weitere Kursvervielfachung sei im Jahr 2003 gelungen, als die kräftige Markterholung eingesetzt habe. Auffällig sei, dass die höchsten Kurszuwächse der vergangenen Jahre grundsätzlich in sehr kurzer Zeit erfolgt seien. Baaderbank kaufe derzeit eigene Aktien zurück, was eine fundamentale Unterbewertung signalisiere.
Eine Bewertung zum Buchwert, ein 2008er KGV von 8 und eine Dividendenrendite von 6,6% würden die günstige Bewertung verdeutlichen. Im Aktienkurs gar nicht mehr eingepreist sei die Ertragschance aus dem Geschäft mit Börsengängen im Small Cap-Segment. Da Baaderbank in den letzten Monaten wieder einige Kapitalerhöhungen begleitet habe und sich der Kapitalmarkt stabilisiere, rechne man damit, dass die erste Neuemission 2008 nicht mehr lange auf sich warten lasse. Vor dem Hintergrund der günstigen Bewertung und des ertragsstarken Geschäftsfelds mit Börsengängen könnte der derzeit "langweilige Small Cap" in den kommenden Monaten um 50% zulegen. Mittelfristig liege eine Verdoppelungschance vor.
Das Rating der Experten von "neue märkte Supertrade" für die Baader-Aktie lautet "strong buy". (Ausgabe 3 vom 02.05.2008) (05.05.2008/ac/a/nw) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|