|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
GfK kaufen 02.05.2008
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von GfK (ISIN DE0005875306 / WKN 587530) weiterhin mit "kaufen" ein.
GfK habe zu Wochenbeginn bestätigt, dass sich die Vorstände von TNS und GfK in Diskussionen befinden würden, die zu einem möglichen Zusammenschluss ("Merger of Equals") beider Gesellschaften führen könnten. Aus dem Zusammenschluss von GfK und TNS würde - gemessen am Umsatz - die weltweit zweitgrößte Marktforschungsgruppe hinter Nielsen entstehen.
TNS sei der weltweit führende Anbieter von maßgeschneiderten Dienstleistungen. Zudem verfüge das Unternehmen über Sektorexpertise und Fachwissen in den Bereichen Produktentwicklung & Innovation, Marke & Kommunikation, Stakeholder Management, Einzelhandel & Einkäufer sowie Kundeninformation. TNS sei einer der größten Anbieter für Verbraucher-Befragungsgruppen, Medieninformation und Techniken, die das Verbraucherverhalten messen würden.
Die Analysten würden im Einklang mit dem Management sehen, dass die TNS/GfK-Gruppe in der Lage wäre, allen Kunden noch effizienter eine größere Breite an wertsteigernden Lösungen zu bieten. Die Kombination würde auch signifikant die Position der vereinten Gruppe in den Bereichen von syndizierten Services, insbesondere in den Bereichen Konsumentenpanel und der Messung der Reichweiten von Medien, stärken. Das gemeinsame Unternehmen würde ebenfalls seine Präsenz in den schnell wachsenden Märkten in Asien, Lateinamerika und Osteuropa ausbauen.
Die wesentlichen Parameter der Transaktion, wie sie derzeit geplant sei, würden sich wie folgt darstellen: Die Aktionäre von GfK und TNS würden jeweils 50% an der gemeinsamen Gesellschaft halten. Die vereinte Gruppe hätte ein einheitliches Board, dessen Zusammensetzung die Natur der Transaktion als "Merger of Equals" oder Verbindung unter Gleichen reflektiert.
Die Aufsichtsratsvorsitzenden von GfK und TNS, Hans-Joachim Riesenbeck beziehungsweise Donald Brydon, würden gemeinsam Co-Chairmen der vereinten Gruppe werden. Es sei beabsichtigt, dass Donald Brydon zur Hauptversammlung in 2010 zugunsten von Hans-Joachim Riesenbeck zurücktreten werde. Der CEO der vereinten Gruppe würde David Lowden werden. GfK-CEO Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst wäre als non-executive Direktor der Vertreter des GfK-Vereins im Board der vereinten Gesellschaft.
Der GfK-Verein, derzeit der Mehrheitsaktionär von GfK, würde mit einem erwarteten Anteil von rund 28 Prozent der größte Aktionär der vereinten Gesellschaft. Solange er mindestens 15 Prozent der Stimmrechte halte, werde der GfK-Verein das Recht haben, mindestens einen non-executive Director in das Board der vereinten Gesellschaft zu entsenden; dieser würde Professor Dr. Klaus L. Wübbenhorst sein (siehe oben).
Die vereinte Gesellschaft würde den Namen GfK-TNS tragen. Der weltweite Hauptsitz würde in London angesiedelt sein. Der deutsche Hauptsitz verbunden mit wesentlichen Geschäftsaktivitäten würde in Nürnberg sein. Es sei derzeit beabsichtigt, den Unternehmenszusammenschluss aus praktischen Gründen durch ein Umtauschangebot von TNS-Aktien für GfK-Aktien umzusetzen.
Die Analysten würden einen möglichen Zusammenschluss beider Unternehmen als positiv betrachten, da sich durch den Zusammenschluss neue Wachstumspotenziale erschließen würden. Die mögliche Transaktion hätten sie bislang aber noch nicht in ihre Modelle integriert.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe sehen angesichts der aktuellen Nachrichten keine Notwendigkeit, die GfK-Aktie von ihrer Kaufliste zu nehmen, da aus jetziger Sicht die Chancen der Transaktion die Risiken überwiegen. Angesichts des deutlich positiven Sentiments für die Aktie würden sie ihr Kursziel für den Wert von 31,00 EUR auf 35,00 EUR erhöhen. Dabei würden sie berücksichtigen, dass die Verhandlungen zwischen GfK und TNS bezüglich der detaillierten Konditionen andauern würden und daher keine endgültige Gewissheit bestehe, ob und zu welchen Bedingungen eine Transaktion letztlich stattfinden werde. (Analyse vom 02.05.2008) (02.05.2008/ac/a/nw)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|