|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Analytik Jena klarer Kauf 28.04.2008
SdK AktionärsNews
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "SdK AktionärsNews" ist die Aktie von Analytik Jena (ISIN DE0005213508 / WKN 521350) ein klarer Kauf.
Das Thema Vogelgrippe, das der Analytik Jena AG vor zwei Jahren volle Auftragsbücher beschert habe, sei wieder in Vergessenheit geraten. Dem Geschäftserfolg tue dies aber keinen Abbruch; besonders gefragt seien im Moment - Stichwort genetischer Fingerabdruck - beispielsweise DNA- und RNA-Aufreinigungskits. Gebremst werde die Geschäftsentwicklung noch vom Projektgeschäft. Mit dessen Ausgliederung sei der Weg nun aber frei für eine deutliche Steigerung der Profitabilität.
In den letzten Jahren sei der Umsatz im Projektgeschäft immer weiter gesunken und habe im Geschäftsjahr 2006/07 mit einem Rückgang um 13% auf 26,1 Mio. Euro einen neuen Tiefststand markiert. Ganz anders sehe es im Instrumentengeschäft aus: Hier würden die Erlöse kontinuierlich zulegen und hätten mit einem Plus von 16% auf 43,1 Mio. Euro einen neuen Rekordwert erreicht. Saldiert ergebe sich für die Gruppe ein kleiner Umsatzzuwachs von 3% auf 69,3 Mio. Euro, was den Vorstand nicht zufrieden gestellt habe.
Kurz vor der diesjährigen Hauptversammlung am 04.04.2008 sei deshalb entschieden worden, das in der AJZ Engeneering GmbH gebündelte Projektgeschäft im Rahmen eines MBO abzugeben. Dieses Vorgehen sei auf der Hauptversammlung einhellig begrüßt worden, zumal die AJ AG weiterhin mit 49% beteiligt bleibe und so weiter von dem Geschäft profitieren könne - die Beteiligung müsse aber nicht länger konsolidiert werden, was aufgrund der geringen Marge regelmäßig die Rendite verhagelt habe.
Dies zeige sich deutlich im Ergebnis des vergangenen Jahres. Während mit den Instrumenten auf Basis des EBIT ein Zuwachs um ein Drittel auf 3,3 Mio. Euro erreicht worden sei, habe das Projektgeschäft mit 0,3 Mio. Euro ebenso wie im Vorjahr gerade so positiv abgeschlossen, was die Rendite im Konzern erheblich belastet habe. Insgesamt könne das vergangene Jahr mit einem Anstieg des Jahresüberschusses um 66% auf 1,9 Mio. Euro aber durchaus zufrieden stellen.
Überraschend positiv sei dann der Start ins laufende Jahr verlaufen. Im ersten Quartal sei der Umsatz um 30% auf 23,1 Mio. Euro gestiegen und das EBIT habe sich sogar auf 2,6 Mio. Euro verdoppelt, womit sich die Marge langsam der Zielgröße von 15% nähere. Der Optimismus vom Vorstandschef Klaus Berka sei insofern verständlich. Er habe für das Gesamtjahr, bezogen allein auf das Instrumentengeschäft, einen Umsatzanstieg um rund 20% auf 51 Mio. Euro und ein EBIT zwischen 4,7 Mio. Euro und 5,2 Mio. Euro in Aussicht gestellt, was einer Verbesserung von etwa 40% entspreche. Nach Zinsen und Steuern könnte sich der Gewinn pro Aktie damit durchaus in Richtung 0,60 Euro bewegen.
Ein Wermutstropfen für die Aktionäre sei lediglich, dass eine Dividende erst in drei bis vier Jahren gezahlt werden solle, wenn die Verlustvorträge in der AG ausgeglichen seien. Eine Ausschüttung würde sich wohl positiv auf den Aktienkurs auswirken, der sich trotz der deutlich verbesserten Aussichten seit Jahren per Saldo nur seitwärts bewege.
Dennoch ist nach Meinung der Experten von "SdK AktionärsNews" die Analytik Jena-Aktie mit 7 Euro ein klarer Kauf. Sie notiere damit nur knapp über dem Buchwert von 6,60 Euro, was für ein hochprofitables Unternehmen mit interessanten Perspektiven nicht nachzuvollziehen sei. Insofern sei es absolut verständlich, dass der Vorstand die günstigen Kurse regelmäßig zum Erwerb eigener Aktien nutze. (Ausgabe 163 vom 25.04.2008) (28.04.2008/ac/a/nw)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|