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23.04/17:35 |
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| DE000A0JBPG2 |
A0JBPG |
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- € |
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Plambeck Neue Energien spekulativ kaufen 28.04.2008
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von Plambeck Neue Energien (ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG) spekulativ erste Stücke zu kaufen.
In den vergangen Jahren habe die Aktie der Plambeck Neue Energien AG nie zu den Favoriten der Experten gehört. Stets habe man vor der Aktie gewarnt. Nunmehr sei der Gesellschaft in 2007 allerdings der finale Turnaround gelungen. "Wir haben die Krise hinter uns und das Unternehmen saniert. Jetzt wollen wir gemeinsam mit den Aktionären die Früchte ernten und Werte aufbauen", sage den Experten CFO Martin Billhardt und künftiger Alleinvorstand der Gesellschaft bei einem Treffen in Frankfurt.
Der Windpark-Projektierer habe im vergangenen Geschäftsjahr bei einem Umsatz von rund 60 Millionen Euro, eine Gesamtleistung von fast 70 Millionen Euro sowie ein EBIT von knapp 16 Millionen Euro erzielt. Vor Steuern habe in der Kasse ein Gewinn von mehr als elf Millionen Euro geklingelt. Unterm Strich habe der Gewinn 11,1 Millionen Euro betragen. Das entspreche einem Ergebnis je Aktie von 27 Cent.
Erfreulich: Das erste Mal in der Geschichte des Unternehmens sei ein positiver operativer Cashflow eingefahren worden. Dieser habe in 2007 bei 15 Millionen Euro gelegen. Abzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit habe der Free Cashflow bei 7,6 Millionen Euro gelegen. Wie Billhardt versichere, sei dies keine Eintagsfliege gewesen. "Wir wollen nachhaltig positive Free Cashflows erzielen".
Für das Jahr 2008 kündige Billhardt ein Wachstum der Gesamtleistung auf 140 bis 160 Millionen Euro an. Das EBIT erwarte er zwischen 16 und 20 Millionen Euro. Unterm Strich solle sich der Gewinn auf 13 bis 17 Millionen Euro oder das Ergebnis je Aktie auf 32 bis 41 Cent belaufen. Im EBIT und entsprechenden Jahresüberschuss sei allerdings auch ein Gewinnbeitrag aus der dänischen SSP Technology, an der 67 Prozent gehalten würden, enthalten. In der Prognose für 2008 resultiere ein Gewinnbeitrag (EBIT) aus Beteiligungsverkäufen von circa zehn Millionen Euro.
Das Unternehmen sei ein Hersteller von Rotorblättern und Formen zur Rotorblattproduktion. In 2007 habe die Gesellschaft mehr als zehn Millionen Euro umgesetzt und daraus ein EBIT von fast einer Million Euro gezogen. "SSP hat aktuell einen Auftragsbestand von mehr als 20 Millionen Euro". Für dieses Jahr sei ein Umsatz von 25 Millionen Euro geplant und ein EBIT von drei Millionen Euro.
Durch eine Kapitalerhöhung bei SSP in diesem Jahr werde sich der Anteil von Plambeck weiter verwässern. "In diesem Schritt ist es das Ziel, dass wir auch Anteile abgeben und uns mittelfristig aus diesem Engagement komplett zurückziehen und uns auf das Geschäftsfeld Projektentwicklung im In- und Ausland zu konzentrieren", erkläre der Vorstand. Gespräche mit potenziellen Investoren würden bereits recht rege laufen. Das Bewertungsniveau von SSP liege bei circa 50 Millionen Euro.
Richtig Vollgas wolle Billhardt im kommenden Jahr geben. "2009 wird unser Geschäft stark von der Projektierung von Offshore-Windparks geprägt sein". Er erwarte einen Anstieg der Gesamtleistung auf 170 bis 190 Millionen Euro. Das EBIT solle auf 29 bis 33 Millionen Euro expandieren. "Dieses EBIT ist rein operativ und ohne Sondereffekte", betone Billhadt. Netto erwarte er einen Gewinn je Aktie zwischen 60 und 69 Cent oder einen Überschuss zwischen 24,7 und 28,5 Millionen Euro. Eine Kapitalerhöhung sei für die Planung in diesem oder nächstem Jahr nicht mehr notwendig. "Wir sind durchfinanziert und sind nur noch moderat verschuldet", sage der Vorstand.
An der Börse werde das Unternehmen mit 105 Millionen Euro kapitalisiert. Das KGV für dieses Jahr betrage günstige acht. Halte Billhardt Wort, stehe Plambeck auch an der Börse vor einem großen Comeback.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von Plambeck Neue Energien spekulativ erste Stücke zu kaufen. (Analyse vom 27.04.2008) (28.04.2008/ac/a/nw)
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