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Berentzen-Gruppe spekulativ 16.01.2002
Sparkasse Aurich-Norden
Spekulativ orientierten Anlegern empfehlen die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH in einer Auftragsstudie für die Sparkasse Aurich-Norden die Aktie der Berentzen-Gruppe AG (WKN 520163) zum Kauf.
Berentzen-Produkte würden zu den meist gekauften Spirituosen in Deutschland gehören. Mit einem Anteil von 16 Prozent habe der Konzern ein beträchtliches Stück am inländischen Spirituosenmarkt. Im Segment Liköre habe die Gruppe durch den Erfolg seiner Soft-Spirituosen sogar 23 Prozent erreichen können. Allerdings spiegele sich dieser Erfolg nicht proportional in den wirtschaftlichen Ergebnissen nieder. Im Geschäftsjahr 2000 habe der Konzern einen Umsatz von 202,9 Millionen Euro und einen mageren Nachsteuergewinn von 2,6 Millionen Euro erreicht. Auch das gerade abgeschlossene Jahr 2001 sei schwierig gewesen.
In den ersten neun Monaten 2001 hätten sich die Konzererlöse im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent auf 337,4 Millionen Euro verringert. Rechne man die Branntweinsteuer heraus, habe der Umsatz mit 149,3 Millionen Euro leicht unter den 150,2 Millionen Euro des Vorjahres gelegen.
Im Bereich Spirituosen habe Berentzen konsequent eine Markenpreiserhöhung durchgesetzt. Verbunden mit einer Sortimentsbereinigung habe dies zu einem Absatzrückgang und somit zu Umsatzeinbußen geführt. Erfreulich entwickelt habe sich dagegen das Geschäftsfeld alkoholfreie Getränke. Hier seien die Erlöse von 24 Millionen Euro auf 33,4 Millionen Euro geklettert. Das Plus sei vor allem auf ein starkes Wachstum bei eigenen Marken und den Pepsi-Produkten zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei von 1,65 Millionen Euro auf rund 1 Million Euro zurückgegangen. Wesentliche Ursache sei der im dritten Quartal entstandene Ergebnisrückstand im Spirituosenbereich. Dieser habe durch Zuwächse bei alkoholfreien Getränken und realisierte Einsparungen bei den Personal- und Materialaufwendungen sowie geringere Abschreibungen nur teilweise aufgefangen werden können. Unter dem Strich bleibe eine schwarze Null, nach einem Verlust von 73.000 Euro im Vorjahr.
Für das Gesamtjahr 2001 werde jedoch weiterhin eine Steigerung des im Jahr 2000 erreichten Gewinns angestrebt. Voraussetzung hierfür sei ein positiver Verlauf des winterlichen Saisongeschäfts, das traditionell den Absatzschwerpunkt von Spirituosen darstelle.
Die Kursentwicklung der Berentzen-Aktie sei alles andere als knackig. Das Allzeithoch liege bei 34,51 Euro und datiere auf den 20. Mai 1996. Seitdem sei es nur abwärts gegangen, auf aktuell 4,33 Euro. Die vergangenen, mageren vier Jahre dürften viele Anleger vergrault haben. Aber es sei Besserung in Sicht. Nach dem miserablen Jahr 1997, in dem ein Nachsteuerverlust von 7,1 Millionen Euro angefallen sei, habe der Konzern schnell wieder Gewinne erwirtschaften können - und wichtiger noch - sie kontinuierlich steigern können. Nun gelte es, den aber immer noch geringen Nachsteuergewinn auszubauen - was nicht einfach sein dürfte.
Daher ist die Berentzen-Aktie nach Ansicht der Finanzexperten der Gatrixx NetSolutions GmbH in ihrer Auftragsstudie für die Sparkasse Aurich-Norden nur für spekulative Investoren ein Kauf.
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