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D+S europe verkaufen


17.04.2008
ExtraChancen

Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten die Aktie von D+S europe (ISIN DE0005336804 / WKN 533680) zu verkaufen und den Gewinn einzustreichen.

Mit einer atemberaubenden Akquisitionspolitik habe Vorstandschef Achim Plate in den letzten beiden Jahren der D+S europe zum enormen Wachstum verholfen. Nun sei der Anbieter von Kundenmanagement-Lösungen selbst zum Übernahmeobjekt geworden. Die Beteiligungsgesellschaft Apax wolle das SDAX-Unternehmen übernehmen - für 13 Euro. Nach ihrer ersten Kaufempfehlung im April 2006 bei 3,50 Euro beschert das den Experten von "ExtraChancen" bei der D+S europe AG einen Gewinn von 270%. Das Übernahmeangebot von 13 Euro entspreche einer Prämie von rund 43,6% auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten drei Monate.


Gestern habe die Aktie mit einem Kursplus von fast 30% eröffnet, nachdem vorgestern Abend das Angebot von Apax öffentlich gemacht worden sei. Dieses sei an Investitionszusagen geknüpft und werde vom Vorstand der Hamburger unterstützt. Eine Mindestannahmequote sei dabei nicht vereinbart worden, heiße es. Plate habe erklärt, es seien verschiedene Alternativen zur Finanzierung des weiteren Wachstums geprüft worden, ehe man sich für diese entschieden habe. Apax als Partner ermögliche weiter ein eigenkapitalfinanziertes Wachstum.

Eigentlicher Käufer sei die Beteiligungsgesellschaft Pyramus, die von Apax-Fonds getragen werde. Die Luxemburger hätten mit mehreren institutionellen Großaktionären, zu denen die AvW-Gruppe, die TOCOS Beteiligungsgesellschaft sowie die dem D+S-Vorstandsmitglied Sven Heyrowsky nahestehende ASP Holding zählen würden, Kaufvereinbarungen geschlossen. Nach einer Kapitalerhöhung, bei der D+S europe schon vor der Übernahme 42 Mio. Euro zufließen sollten, habe sich der Bieter damit nach eigenem Bekunden bereits 27% der Anteile gesichert.

Weitere Eckdaten der Vereinbarung: Das Unternehmen solle seinen Hauptsitz in Hamburg behalten und mittelfristig an der Börse bleiben. Das Apax-Investment sei zudem langfristiger Natur. Der neue Investor habe sich verpflichtet, für drei Jahre mindestens 50% der Anteile zu halten. Es seien weder ein Beherrschungs- noch ein Gewinnabführungsvertrag vorgesehen. Die Beteiligungsgesellschaft wolle auch keine Kredite aufnehmen, die die Verschuldung von D+S europe in die Höhe treiben würden. Mit dem Übernahmeangebot sollte zunächst das Kurspotenzial bei dem SDAX-Titel ausgeschöpft sein.

Deshalb sollten Anleger nach Ansicht der Experten von "ExtraChancen" das Angebot annehmen bzw. die D+S europe-Aktie über die Börse verkaufen und den satten Gewinn einstreichen. (Analyse vom 16.04.2008) (17.04.2008/ac/a/nw)




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