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BayWa kaufen


31.03.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, bewertet die BayWa-Aktie (ISIN DE0005194062 / WKN 519406) nach wie vor mit dem Rating "kaufen".

Das starke Agrargeschäft sei im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 der wesentliche Grund dafür gewesen, dass der BayWa-Konzern einen Rekordumsatz von 7,227 Mrd. EUR habe erzielen können. Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe der Konzern, der ab Juli 2008 von Klaus Josef Lutz geleitet werde, ein Plus von 30% auf 90,5 Mio. EUR erwirtschaftet. Sein Vorgänger Wolfgang Deml habe damit die eigene Ergebniserwartung deutlich übertroffen und sich nach zwei Jahrzehnten mit einem Gewinn je Aktie von 1,36 EUR nach 1,17 EUR im Vorjahr verabschiedet.

Das Segment Agrarhandel habe mit einem Umsatzplus von 24% auf 2,6 Mrd. EUR deutlich über dem Vorjahr gelegen und sei der Haupttreiber des Geschäfts. Die hohen Preise und die lebhafte Nachfrage nach Getreide hätten zu diesem Anstieg geführt.

Die Sparte Technik habe nicht ganz die vorjährigen Rekordzahlen erreicht, da viele Landwirte in Deutschland wegen der Mehrwertsteuererhöhung Investitionen in das Jahr 2006 vorgezogen hätten. Der Umsatz habe jedoch mit 736 Mio. EUR an die hohen Vorjahreswerte anknüpfen können. Diese hätten mit 3,7% über den aktuellen Werten gelegen. Insgesamt sei das Investitionsniveau in der Landwirtschaft weiter hoch geblieben, da sich die landwirtschaftliche Produktion aufgrund der hohen Agrarpreise wieder lohne. Damit habe der Gesamtumsatz im Agrar-Segment bei 3,33 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,86 Mrd. EUR) gelegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sei um 82% auf 46,7 Mio. EUR überproportional gestiegen.


Der Gesamtumsatz im Bau habe mit 1,68 Mrd. EUR um 5% unter dem Vorjahreswert gelegen. Das stark rückläufige Neubauvolumen im Ein- und Zweifamilienhausbau und der schwächere Sanierungsmarkt hätten sich hier negativ ausgewirkt. Dadurch habe das EGT um 1,7 Mio. EUR (11,3%) unter dem Vorjahreswert von 15 Mio. EUR gelegen. Für das laufende Jahr erwarte BayWa eine Stabilisierung im Bau. Neben der Eröffnung neuer Standorte treibe der Konzern die Expansion innerhalb Deutschlands voran. Zum Jahresanfang seien 7 Standorte im Münsterland mit einem Umsatzvolumen von 60 Mio. EUR akquiriert worden. In NRW betreibe der Konzern damit bereits 28 Baustoffbetriebe.

Doch nicht nur im Baugeschäft expandiere der Konzern. Im Geschäftsbereich Energie habe die BayWa AG zum 1. April 2008 das Heizöl- und Dieselgeschäft der Hamburger Shell Direct für den bayrischen Raum erworben. Damit stärke der Konzern den Bereich, der nach dem relativ warmen Winter 2006/2007 nur einen Umsatz von 1,8 Mrd. EUR habe erzielen können. Das seien knapp 15% weniger als im Vorjahr gewesen. Das EGT habe hier bei 6,5 Mio. EUR (Vorjahr 8,8 Mio. EUR) gelegen.

Bei den sonstigen Aktivitäten sei der Umsatz um 28,6 Mio. EUR auf 432 Mio. EUR gestiegen. Der Grund habe vor allem beim Fruchtsaft-Konzentrathersteller Ybbstaler gelegen. Aus dem Verkauf des österreichischen Snack-Herstellers Kelly habe ein Ergebnisbeitrag von 21,1 Mio. EUR erzielt werden können, sodass das EGT insgesamt bei 24,1 Mio. EUR fast 20% über dem Vorjahr gelegen habe. Damals seien auch außerordentliche Effekte enthalten gewesen.

Das Investmentszenario der Analysten für die Gruppe sei unverändert intakt. Für 2008 würden sie von einem hohen Vermarktungspotenzial im Agrarbereich ausgehen. Bau und Energie dürften sich stabil entwickeln. Der klassische Ansatz mittels Gewinnreihe sei bei der Bewertung des Unternehmens zweitrangig. Die Bewertung der Analysten erfolge daher weiter anhand der hohen Substanz des Unternehmens (Immobilien, Finanzbeteiligungen), die ihres Erachtens immer noch nicht ausreichend im aktuellen Kurs reflektiert werde. Das Kursziel der Analysten laute unverändert 46,00 EUR.

Daraus ergibt sich für die BayWa-Aktie das anlagepolitische Fazit "kaufen" mit 35% Wertsteigerungspotenzial, so die Analysten vom Bankhaus Lampe. (Analyse vom 31.03.2008) (31.03.2008/ac/a/nw)




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