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ESCADA Käufe bis max. 16,17 EUR


31.03.2008
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen Käufe der Aktie von ESCADA (ISIN DE0005692107 / WKN 569210) bis max. 16,17 EUR zu tätigen.

Wenn ein Kurs wie bei ESCADA von etwa 38 EUR auf etwa 12 EUR abrutsche, sei allein schon das technische Erholungspotenzial enorm. Dies müsse natürlich im Kontext des Risikos gesehen werden, denn die Schwäche der Mode-Aktie sei kein Kind des Zufalls gewesen.

Die Herbst-Winter-Kollektion sei ein sauberer Flop gewesen. Im ersten Geschäftsquartal habe es einen Umsatzeinbruch um knapp 12% auf 142,1 Mio. EUR sowie einen Verlust von 3,9 Mio. EUR gegeben (nach einem vorherigen Gewinn von 6,9 Mio. EUR). Überhaupt habe es in den letzten Monaten eine Menge Bewegung bei ESCADA gegeben. Cheflenker Loubier sei nach einem Machtkampf zwischen dem früheren Chef Rheinboldt und dem russischen Großaktionär Rustam Aksenenko inthronisiert worden.


Einige wichtige Maßnahmen seien auf den Weg gebracht worden (Schließung von unprofitablen Shops, Ausbau des Geschäfts mit Accessoires, Weichenstellung in Richtung modernerer Kollektionen). Das seien wohl richtige Maßnahmen, die aber das Vertrauensproblem der Aktie nicht wirklich beseitigen könnten. Mit dem richtigen Großinvestor und dem richtigen Mann an der Spitze könnte das Ruder aber wohl recht deutlich herumgerissen werden, denn ESCADA habe international immer noch einen starken Markennamen.

Im Gespräch sei ein Einstig des Finanzinvestors Apax. Dem Vernehmen nach solle der frühere Cheflenker von HUGO BOSS, Bruno Sälzer, das Ruder übernehmen. Dieser habe sich bei HUGO BOSS mit der Großaktionärin Permira überworfen, die HUGO BOSS habe ausnehmen wollen. Bruno Sälzer an der Spitze von ESCADA wäre indes eine Top-Besetzung, an die man sehr hohe Erwartungen knüpfen dürfte.

Ob der Einstieg von Apax tatsächlich komme, sei zunächst eher eine Spekulation. Und wenn ja, dann könnte dies auch eine Minderheitsbeteiligung bedeuten, denn im Pool mit Aksenenko und dem Großaktionär Wolfgang Ley könnte man auch mit einem Minderheitsanteil Einfluss ausüben. ESCADA sei sicherlich kein Unternehmen, bei dem man den Melk-Schemel herauskramen könne (wie bei HUGO BOSS), denn die Eigenkapitalquote habe laut Geschäftsbericht im Oktober bei 19,5% gelegen.

Dafür ergebe sich ein sehr hohes Restrukturierungspotenzial. Auch der russische Großaktionär Rustam Aksenenko (ca. 27%) dürfte an einer Wertsteigerung seines Paketes sehr interessiert sein. Die Aktie habe ihren Boden gefunden bei 12 bis 16 EUR. Mit dem Rückenwind der aktuellen Spekulation sei nun der Ausbruch aus dieser Stabilisierungsrange gelungen. Die Aktie sei mittlerweile recht deutlich angestiegen, die Experten wollten jedoch nicht jeden Preis zahlen.

Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen Käufe der ESCADA-Aktie bis max. 16,17 EUR zu tätigen. Das Kursziel sehe man zunächst bei 24 EUR. Das Stop-loss-Limit sollte bei 12,75 EUR platziert werden. (Ausgabe 13 vom 29.03.2008) (31.03.2008/ac/a/nw)




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