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Datum/Zeit |
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22,50 € |
+0,050 € |
+0,22 % |
21.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005565204 |
556520 |
- € |
- € |
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Dürr akkumulieren 25.02.2008
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Dürr (ISIN DE0005565204 / WKN 556520) zu akkumulieren.
Die Gesellschaft habe vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen 2007 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% auf 1,476 Milliarden Euro steigern können. Der Auftragseingang habe mit 1,781 Milliarden Euro sogar 22% über dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen. Das EBIT habe sich gleichzeitig um 21,9 Millionen Euro auf 55 Millionen Euro verbessert. Die EBIT-Marge sei somit auf 3,7% erhöht worden. Der Jahresüberschuss habe von 8,2 Millionen Euro im Jahr 2006 auf nun 21 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden können.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt leicht über den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Besonders positiv werte man vor allem die dynamische Entwicklung beim Auftragseingang. Dabei sei die gute Entwicklung sowohl vom Bereich Paint and Assembly Systems als auch vom Bereich Measuring and Process Systems getragen worden. Regional sei die Nachfrage vor allem in Osteuropa und Asien gestiegen. Dabei habe das Unternehmen vom indischen Autoboom profitiert. So baue Dürr hier unter anderem die Lackieranlage für die Fabrik des Kleinstwagen Nano von Tata. Erfreulicherweise hätten aber auch im Nordamerikageschäft deutliche Zuwächse verzeichnet werden können.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechne die Konzernleitung mit einem Umsatzanstieg um 5 bis 10% und einer deutlichen Ergebnisverbesserung. Dabei solle eine EBIT-Marge von 5% erwirtschaftet werden. Vor dem Hintergrund von Effizienzsteigerungen würden die Zielvorgaben erreichbar erscheinen. Als Risikofaktor für die weitere operative Entwicklung sehe man ein wahrscheinliches Abgleiten der USA in eine Rezession sowie eine zu erwartende deutliche wirtschaftliche Abkühlung in Europa und Asien. Da die Gesellschaft rund 90% des Umsatzes im Geschäft mit der Automobilindustrie erziele, würde sich ein wirtschaftlicher Abschwung wahrscheinlich auch deutlich auf Dürr auswirken.
Beim Freitagsschlusskurs von 23,48 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von knapp 10 weiterhin relativ moderat bewertet. Als sehr positiv werte man es, dass die Gesellschaft erstmals seit 2002 wieder eine Dividende ausschütten wolle. Diese solle sich auf 0,40 Euro je Aktie belaufen. Auf operativer Ebene rechne man allerdings im weiteren Jahresverlauf mit einem schwieriger werdenden Marktumfeld. Trotzdem sehe man auf dem aktuell günstigen Bewertungsniveau bei einem Investment in die Aktie ein positives Chance-Risiko-Verhältnis.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Dürr zu akkumulieren. (Analyse vom 25.02.2008) (25.02.2008/ac/a/nw)
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