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AURELIUS nicht zu hoch bewertet


08.02.2008
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Aus Sicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie der AURELIUS AG (ISIN DE000A0JK2A8 / WKN A0JK2A) nicht zu hoch bewertet.

Für Dirk Markus, Vorstandschef der AURELIUS AG, habe das Jahr recht turbulent begonnen. Allerdings nicht im Bezug auf seine eigene Gesellschaft, sondern im Bezug auf Balda AG. Markus und sein IR-Team seien derzeit auch rege Gesprächspartner für Aktionäre der strauchelnden Balda AG. Grund: AURELIUS beabsichtige die Übernahme der Balda Solutions Gruppe von der KS Plastic Solutions. Diejenige Balda Solutions Gruppe, die Balda-Chef Joachim Gut noch kurz vor Jahresende quasi "outgesourct" habe. Wie den Experten Markus bei ihrem Treffen in der Münchener Firmenzentrale erläutere, stehe die Transaktion noch unter einer Reihe von Voraussetzungen, ehe sie zustande komme. "Wir rechnen in den nächsten Wochen mit einem Ergebnis. Dann sehen wir weiter", so Markus.

Bislang würden im Portfolio der AURELIUS AG zwölf Beteiligungen schlummern. Das Unternehmen erwerbe in der Regel Firmen von Konzernen, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehören würden, notleidend seien oder schlichtweg vernachlässigt worden seien. Markus bezahle für diese Art von Firmen niedrige Kaufpreise, manchmal auch nur einen Euro, oder er bekomme sogar noch eine Mitgift. Bisher sei allerdings noch nie mehr als ein zweistelliger Millionenbetrag bezahlt worden, sage Markus. In diesem Jahr wolle der Firmenlenker, der übrigens die im MDAX notierte ARQUES mitgegründet habe, weitere acht bis zehn Firmen kaufen. "Es ist Teil unseres Geschäftsmodells, dass wir keine hohen Kaufpreise zahlen. Man darf dabei nicht vergessen, dass von uns übernommene Firmen ein Thema haben und wir uns entsprechend um diese Unternehmen kümmern. Sofern keine größere Übernahme ansteht, werden wir in naher Zukunft auch keine Kapitalerhöhung benötigen". Gerade in schlechten Zeiten dürfte das Geschäft für Unternehmen wie AURELIUS brummen. Firmen, die für eine Rezession nicht gewappnet seien, gebe es zigfach. "Wir sind dann quasi der Arzt, der sich um diese Fälle kümmert oder die Privatklinik für kranke Firmen", erkläre Markus.


Für das Jahr 2007 hätten die Münchener ihre Ziele voll erfüllt, sage der CEO. Der Umsatz solle bei über 310 Millionen Euro liegen und das EBITDA bei mindestens 55 Millionen Euro. Bereinigt um Restrukturierungskosten und Auflösungen von negativen Firmenwerten, habe das Unternehmen im letzten Jahr mindestens 20 Millionen Euro operativ verdient. Den Jahresüberschuss beziffere Markus auf mindestens 37 Millionen Euro oder auf circa 4,10 Euro je Aktie. Erfreulich: Dem Vernehmen nach sei der Free Cashflow in 2007 mit circa 15 Millionen Euro positiv ausgefallen. "Für das Jahr 2007 wollen wir zusätzlich noch eine kleine Dividende auszahlen", so der CEO.

Annulisiert habe AURELIUS in 2007 einen Umsatz von mehr als 600 Millionen Euro erwirtschaftet. "In diesem Jahr wollen wir auf annualisierter Basis die Marke von einer Milliarde Euro sprengen", sage Markus. Analysten der Berenberg Bank würden für dieses Jahr ein EBITDA von 85 Millionen Euro und einen Überschuss von 55 Millionen Euro schätzen. "Diese Ziele sind eher konservativ", sage der Firmenchef selbstbewusst. Ziel sei zudem, dass bei ein bis zwei Firmen der Exit gelinge. "Falls nicht, wäre dies aber kein Beinbruch". Wie den Experten der CEO zudem berichte, plane das Unternehmen noch in diesem Jahr in den Prime Standard zu wechseln. "Wir sind ein Kandidat für den SDAX und hoffen, dass wir noch in diesem Jahr in diesen Index kommen".

Mit einem Börsenwert von rund 220 Millionen Euro sei das Unternehmen nicht zu hoch bewertet. AURELIUS sei eine gute Alternative zu ARQUES, die derzeit einen Vorstand nach dem anderen auswechsele und es im Markt recht hohe Unsicherheit hinsichtlich der Planzahlen gebe.

Aus Sicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie der AURELIUS AG nicht zu hoch bewertet. (Analyse vom 08.02.2008) (08.02.2008/ac/a/nw)



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