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cash.life fundamental günstig


13.12.2007
Antizyklischer Börsenbrief

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" empfehlen bei der Aktie von cash.life (ISIN DE0005009104 / WKN 500910) das Stopp-Loss-Limit unterhalb von 7,50 EUR setzen.

So langsam spreche sich auch bei den Inhabern von Lebensversicherungen herum, dass Sachwerte, Aktien beispielsweise, langfristig wesentlich höhere Renditen abwerfen würden. Die Policen also verkaufen, den Todesfallschutz beibehalten und das frei werdende Kapital in Dividendentitel investieren, diese Idee könnte in Zeiten anziehender Inflationsraten immer mehr Anhänger finden. Und das nicht nur hier zu Lande: In dieser Woche habe cash.life die skandinavische SEB Bank als Kooperationspartner für den Weiterverkauf von Lebensversicherungen gewinnen können. Mit rund 400.000 institutionellen und fünf Millionen privaten Kunden, 20.000 Mitarbeitern und 600 Filialen zähle die Bank zu den größten Finanzdienstleistern in Schweden und Nordeuropa.

Interessant sei die Beobachtung, dass einige Insider den Kurseinbruch zum Einstieg genutzt hätten: Seit Anfang November hätten vier Manager, darunter der Vorstandsvorsitzende Stefan Kleine-Depenbrock, cash.life-Aktien im Wert von 490.000 Euro eingesammelt. Dem Kurs könnte es nur gut tun, sollte jetzt verstärktes Kaufinteresse aufkommen. Seit einigen Monaten sei die Notierung in einem rasanten Abwärtstrend, doch plötzlich, und zwar ziemlich genau seit Beginn der Insider-Käufe, könne sich der Kurs stabilisieren.


In der vergangenen Woche sei bekannt gegeben worden, dass cash.life zum Monatsende aus dem SDAX ausscheiden und durch die Biotest AG ersetzt werden werde. Das sei aus Anlegersicht nicht zu begrüßen. Entscheidend sei aber die Beobachtung, dass der Kurs auf die Nachricht nicht mehr mit weiteren Verlusten reagiert habe. Auf operativer Ebene habe die Gesellschaft im abgelaufenen dritten Quartal mit einem Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 117,9 Millionen Euro und einem Nachsteuerverlust in Höhe von 4,7 Millionen Euro durchwachsene Zahlen vorgelegt. Die Experten würden aber davon ausgehen, dass der Konzern wegen seiner guten Positionierung in den kommenden Jahren von den hohen Wachstumspotenzialen auf dem Sekundärmarkt für Lebensversicherungen in Deutschland profitieren werde.

Den gleitenden 20-Tage-Durschnitt habe die Notierung in der vergangenen Woche zurückerobern können, ein erster Hinweis darauf, dass jetzt eine Trendwende anstehe. Darauf würden auch positive Divergenzen bei MACD und RSI hindeuten.

Fundamental sei der Titel günstig: Auf Basis der Schätzungen für 2008 errechne sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa elf, das Kurs-Umsatz-Verhältnis liege bei 1,9. Hinzu komme eine Dividendenrendite von fast sechs Prozent, vorausgesetzt, der jüngste Trend bei den Gewinnausschüttungen werde fortgeführt.

Wer jetzt im Windschatten der Insider bei der cash.life-Aktie einsteigt, der sollte den Stopp-Loss unterhalb von 7,50 Euro setzen, so die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief". Das November-Tief habe bei 7,62 Euro gelegen. (Ausgabe 12 vom 12.12.2007) (13.12.2007/ac/a/nw)




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