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MediGene positive Einschätzung 05.12.2007
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Einschätzung der Experten von "TradeCentre.de" für die MediGene-Aktie (ISIN DE0005020903 / WKN 502090) bleibt positiv.
Mit positiven Nachrichten bis Silvester könnte das Biotechnologieunternehmen auf sich aufmerksam machen. Das Unternehmen erwarte noch in 2007 die Markteinführung der Polyphenon E-Salbe unter dem Namen Veregen in den USA durch den Partner Bradley Pharmaceuticals. Das sage den Experten Finanzvorstand Thomas Klaue bei ihrem Treffen auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. Eine regelrechte Flut an neuen Nachrichten sei ab dem kommenden Jahr zu erwarten. "2008 wird ein sehr wichtiges Jahr für uns", sage Klaue. So solle die Markteinführung der Polyphenon E-Salbe in Europa im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres erfolgen. Die Entscheidung über die Zulassung für Oracea in europäischen Gefilden solle bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 fallen. In wichtigen Ländern Europas, zum Beispiel Deutschland, werde das Unternehmen den Vertrieb der Medikamente selbst übernehmen. "Ab dem zweiten Halbjahr 2008 hätten wir dann zwei Produkte in der eigenen Vermarktung im europäischen Raum", so Klaue.
Im Bereich Forschung und Entwicklung mache die Gesellschaft ebenfalls gute Fortschritte. Bis Jahresende rechne der CFO mit dem Abschluss des klinischen Studienteils der Phase IIa-Studie mit dem Medikamentenkandidaten RhuDex zur Behandlung rheumatoider Arthritis. Die Studiendaten sollten in der ersten Hälfte des Jahres 2008 veröffentlicht werden. "Der bisherige Verlauf der Studie gibt uns Anlass zur Hoffnung, dass diese Substanz erfolgreich weiterentwickelt werden kann", sage Klaue. Würden die Ergebnisse positiv ausfallen, wäre dies auch eine sehr gute Basis für eine finale Phase III-Studie. An dieser Stelle wäre eine Partnerschaft oder eine Auslizenzierung die logische Schlussfolgerung. Bei RhuDex seien die Kosten für eine Phase III extrem hoch. Die Substanz habe ein Marktpotenzial von mehr als 1,5 Milliarden Euro.
Nach eigenen Angaben fänden entsprechende Gespräche mit Partnern bereits statt. Eine mögliche Partnerschaft könnte sodann im Jahr 2008 kommuniziert werden. Ebenfalls eine Basis für Gespräche mit Pharmapartnern könnten die Ergebnisse der ersten Phase II-Studie mit EndoTag liefern. Diese würden ebenfalls in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. EndoTag biete ein Marktpotenzial von einer Milliarde Euro. In einer idealen Welt könnte das Management in 2008 möglicherweise sogar zwei Partnerschaften mit Pharmapartnern abschließen.
Für dieses Geschäftsjahr rechne Klaue mit einem Umsatz von circa 24 Millionen Euro. Der Verlust auf EBIT-Basis solle sich auf 32 Millionen Euro belaufen. Der Bestand an Barmitteln solle bis Jahresende bei circa 45 Millionen Euro liegen. Für das Jahr 2008 habe der Finanzvorstand noch keine konkrete Prognose preisgeben wollen. Auf Basis des heutigen Geschäfts, was sehr gut planbar sei, dürfte die Marke von 30 Millionen Euro Umsatz übertroffen werden. Ungewiss seien zum Beispiel Erlöse aus neuen Kooperationen im Bezug auf RhuDex oder EndoTag. Die Experten würden mit Einnahmen zwischen 30 und 38 Millionen Euro rechnen. Die Verluste in 2008 dürften sich gegenüber 2007 hingegen verringern. Aber ohnehin seien die schlussendlichen Zahlen eines Biotech-Unternehmens in der momentanen Phase noch nicht kriegsentscheidend. Viel bedeutender sei, dass MediGene die eigene Pipeline nach vorne bringe und lukrative Deals mit Pharmapartnern abschließe, sowie die Vermarktung der Medikamente unter eigener Regie profitabel betreibe.
An der Gesellschaft hätten sich jüngst die milliardenschweren Hexal-Gründer Thomas und Andreas Sprüngmann mit rund zehn Prozent beteiligt. Das sei ein Ritterschlag für MediGene! Damit hätten die Gesellschaften einen sehr finanzstarken Partner im Boot, der entscheidend dazu beitragen könnte, dass die Firma sich erfreulich entwickele und bei Bedarf auch weitere Mittel zur Verfügung stelle.
Die rund 34 Millionen Aktien würden einen Börsenwert von circa 155 Millionen Euro repräsentieren. Angesichts der prall gefüllten und auch breiten Pipeline sei die Bewertung sehr moderat. Andererseits seien Investments in Biotech-Aktien auch sehr riskant. Von einem Kursplus von mehreren 100 Prozent bis zu einem Kursverlust bei schlechten Nachrichten von 50 Prozent an einem Tag, sei alles drin.
Die Einschätzung der Experten von "TradeCentre.de" für MediGene bleibt positiv. In 2008 könnte die Aktie kräftig durchstarten. (Analyse vom 05.12.2007) (05.12.2007/ac/a/nw)
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