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Deutsche Wohnen akkumulieren


28.11.2007
AC Research

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt im Rahmen seiner Ersteinschätzung, die Aktien von Deutsche Wohnen (ISIN DE0006283302 / WKN 628330) zu akkumulieren.

Die Gesellschaft habe Zahlen für die ersten neun Monate 2007 bekannt gegeben.


Demnach hätten sich die Erlöse in diesem Zeitraum auf 199,7 Millionen Euro belaufen. Die Bruttomieteinnahmen hätten 146,8 Millionen Euro und die Nettomieteinnahmen 129,6 Millionen Euro betragen. Die Verkaufsnettoerlöse hätten sich auf 2,3 Millionen Euro belaufen. Das EBIT habe sich auf Pro-Forma-Basis auf 403,1 Millionen Euro summiert. Das EBITDA habe sich auf 63,7 Millionen Euro belaufen. Der große Unterschied erkläre sich mit der Umstellung auf die Fair-Value-Bilanzierungsmethode. Hiernach würden Vermögenswerte entsprechend ihrem Marktwert und nicht auf Basis der Anschaffungskosten bewertet. Die entsprechenden Aufwendungen würden somit auch nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Der Pro-Forma-Nettogewinn habe sich auf 341,3 Millionen Euro belaufen. Nach der At-Cost-Bilanzierung habe der Nettogewinn bei 33,6 Millionen Euro oder 1,27 Euro je Aktie gelegen. Der Net Asset Value habe sich nach der Neubewertung des gesamten Immobilienportfolios zum 30. September auf Basis des Pro-Forma-Konzernabschlusses auf 1,03 Milliarden Euro oder 39 Euro je Aktie belaufen.

Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt über den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Zahlen auf Pro-Forma-Basis veröffentlicht worden seien. Dabei sei unterstellt worden, dass die im Juli übernommene GEHAG-Gruppe bereits zum 1. Januar 2007 zum Konzern gehört habe. Als sehr positiv werte man es, dass es der Gesellschaft gelungen sei, die Mieten durchschnittlich um 3% zu erhöhen. Bei Neuvermietungen habe das Unternehmen eine Durchschnittsmiete von 5,50 Euro pro Quadratmeter durchsetzen können. Dies seien 14% mehr als die Durchschnittsmiete im Deutsche Wohnen-Konzern. Des Weiteren habe die Gesellschaft deutlich von der im Juli übernommenen GEHAG-Gruppe profitiert. Hierdurch habe sich der Wohnungsbestand um 27.00 Einheiten auf 51.000 Einheiten erhöht.

Beim gestrigen Schlusskurs von 33,30 Euro werde das Unternehmen mit einem Abschlag von knapp 15% auf den zum 30. September erreichten Net Asset Value bewertet. Gleichzeitig würden vor allem auch vor dem Hintergrund der steigenden Knappheit am Berliner Wohnungsmarkt in den kommenden Quartalen weitere Mieterhöhungen realistisch erscheinen. Insgesamt scheine in den kommenden Quartalen eine weiterhin positive Entwicklung beim Net Asset Value realistisch. Vor diesem Hintergrund erscheine der aktuelle Abschlag auf den Net Asset Value nicht gerechtfertigt.

Die Analysten von AC Research empfehlen im Rahmen ihrer Ersteinschätzung, die Aktien von Deutsche Wohnen zu akkumulieren. (Analyse vom 28.11.2007)
(28.11.2007/ac/a/nw)




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